CeBIT - Ericsson - Handy-TV über UMTSdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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19.03.2007CeBIT - Ericsson - Handy-TV über UMTS Wir alle kennen das Problem: Es ist Freizeit in Form von Wochenende oder Urlaub angesagt und man muss auf die gewohnt beliebten Fernsehsendungen wie die Fußball Bundesliga, Big Brother oder Verliebt in Berlin verzichten, weil Kleinfernseher einfach keinen Empfang in der "Datsche" bzw "Gartenlaube", oder am Badestrand bzw. auf der Wiese im Park erlauben. Seit gut einem Jahr hat man theoretisch die Möglichkeit, seine Lieblings-Fernsehsendungen übers Handy zu empfangen. T-DMB oder DVB-H nennen sich diese Übertragungswege und bedienen sich Übertragungstechniken, die im Bereich TV zu finden sind. Wie aber so vieles im Leben scheitern diese Techniken oft an "Kleinigkeiten", so dass es sie zwar gibt, aber doch nicht verfügbar sind. "DMB" beispielsweise wird nur von einem einzigen Dienstleister angeboten, nämlich vom Unternehmen "Mobiles Fernsehen Deutschland" (MFD) mit einem Fernseh-Paket, das sich "Watcha" nennt. Vermarktet wird das Paket derzeit über die drei Mobilfunk-Service-Provider "debitel", "mobilcom" und "simply". "Watcha" darf zwar über ganz Deutschland gesendet werden, doch "Watcha" hat derzeit nur >>vier!<< Programme im Angebot, die nicht wirklich -DER- Kracher sind. Außerdem gibt es für den DMB-Standard nur sehr wenige mobile Endgeräte, die zudem in der Anschaffung relativ teuer sind, dafür im Stromverbrauch relativ hoch und in der Sendequalität relativ bescheiden.
Der Netzwerk-Ausrüster "Ericsson" hat nun eine ganz andere Technik für Mobiles Fernsehen im Blick, die wir alle kennen, nämlich "UMTS". Im einem eigenen Pavillon auf dem CeBIT-Freigelände (Stand K05) zwischen den Hallen 12, 25 und 27 präsentiert Ericcson seine Vision zur Rettung der in UMTS-Lizenzen investierten Milliarden: "Mobile-TV per Multimedia Broadcast Multicast Service" (MBMS) nennt sich diese Technik und verspricht 290 Mobile-TV-Nutzer simultan über eine Mobilfunkzelle zu jeweils 128 KBit/s versorgen zu können. MBMS kombiniert so genannte "Punkt-zu-Punkt-Verbindungen", bei dem jeder Nutzer einen separaten Videostrom vom Provider bekommt, (MBMS Broadcast). Diese sollen für besonders beliebte Sender oder Hauptsender eingesetzt werden. Dabei schickt der Provider nur einen einzigen Datenstrom an die Nutzer und spart somit Bandbreite für weitere Punkt-zu-Punkt-Übertragungen. Ericcson sieht in dieser Technik einen großen Vorteil für UMTS-Provider, denn diese könnten Mobilfernsehen und IPTV-Dienste für mobile Endgeräte aus einer Hand anbieten. MBMS verwendet, ebenso wie DVB-H und T-DMB, das Videokompressionsformat MPEG-4 AVC (H.264) nebst AAC-Ton.
Rubrik: Handy Tarife
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