BenQ - Rätselhafte Finanzgeschäfte vor der Pleite?dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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22.03.2007BenQ - Rätselhafte Finanzgeschäfte vor der Pleite? Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, soll es offenbar zwischen dem deutschen Handy-Hersteller "BenQ Mobile" und der Muttergesellschaft Benq in Taiwan (Taipeh) zu rätselhaften Finanztransaktionen gekommen sein. Offenbar hat die Muttergesellschaft die deutsche Niederlassung um "Millionen" gebracht und damit unter anderem die Insolvenz eingeleitet. "Wir haben deutliche Vermögensverschiebungen festgestellt", sagte Insolvenzverwalter Martin Prager. Vor Gericht will er nun mehr als eine halbe Milliarde Euro aus Taipeh zurückfordern.Der kleine, in Europa eher unbedeutende Hersteller von Elektrotechnik, Benq aus Taipeh (Taiwan), hatte im Oktober 2005 den deutschen Handy-Hersteller Siemens übernommen und dafür noch eine Mitgift von mehr als 400 Millionen Euro, sowie gut 2000 Patente erhalten. Im September 2006 drehten die Taiwaner dann den Geldhahn komplett zu, hinterließen einen Schuldenberg von gut 1,2 Milliarden Euro. Durch die Pleite schickten die Taiwaner mehr als 3000 BenQ Mobile - Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit.
Seit der Pleite im September 2006 bis zur endgültigen Insolvenzeröffnung Anfang Januar 2007 konnte das Unternehmen unter Leitung von Prager noch gut 1,7 Millionen Handys herstellen und für gut 85 Millionen Euro verkaufen. Die Marke "BenQ-Siemens" ist im westlichen Europa "verbrannt" und daher gingen die Pleite-Handys vor allem in den osteuropäischen Absatzmarkt.
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