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27.03.2007Mini-Beamer für Handys
Die DLP-Technik basiert auf mikroskopisch kleinen Spiegeln, die auf einem DMD-Chip (Digital Micromirror Device) angebracht sind. Die Spiegel sind kleiner als ein Fünftel der Breite eines menschlichen Haares. Sie besitzen zwei stabile Endzustände, zwischen denen sie innerhalb von 16 µs wechseln können. Die Bewegung wird durch die Kraftwirkung elektrostatischer Felder hervorgerufen. Durch die Neigung der einzelnen Mikro-Spiegel auf dem DMD-Chip wird das Licht entweder direkt zur Optik reflektiert oder zu einem Absorber geleitet. Dank des direkteren Lichtweges im Vergleich zur LCD-Technik und der fehlenden Polarisierung des Lichts werden höhere Ausgangslichtleistungen erreicht als bei einem LCD-Projektor. Außerdem werden höhere Kontrast-Werte erzielt. Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !
Auch das US-Unternehmen Microvision stellte im Januar 2007 auf der CES in Las Vegas ein winziges Projektormodul vor, das in Handys und PDAs verbaut werden kann. Der Mini-Beamer basiert auf der eigens entwickelten 'Integrated Photonics Module (IPM) Technologie'. Als Zielgruppe für derartig ausgestattete Endgeräte sieht das Unternehmen vor allen Nutzer von Mobile TV. Das Modul ist acht Millimeter dünn und hat etwa die Größe des iPod Shuffles der zweiten Generation. Es soll laut Microvision ein vollfarbiges Bild projizieren, das der Größe eines Laptopdisplays entspricht. Bereits Anfang Juli 2006 präsentierte die israelische Firma "Explay" einen Laser-Projektor für Handys, der gerade einmal so groß ist wie eine Streichholzschachtel. Bei der Präsentation des Gerätes hieß es, das Miniatur-Gerät sei bereits an mehreren Handy-Typen getestet worden. Laut Explay macht der Mini-Projektor Projektionen bis zu 90 Zentimeter Bilddiagonale möglich. Hierbei sollen die Bilder ohne Fokussierung gestochen scharf bleiben, selbst wenn man die Projektion im Rahmen der Maximalgröße verändert. Die Projektion wird mittels eines Laser-Strahls realisiert, der für das menschliche Auge nicht schädlich sein soll. Aber auch das Fraunhofer Institut für angewandte Optik und Feinmechanik in Jena hat sich bereits mit der Problematik der Darstellungen von Inhalten, die auf einem kleinen Handy-Display angezeigt werden, beschäftigt. Anfang September 2006 stellte das Institut einen Projektor vor, der gerade einmal die Größe von zwei Zuckerwürfeln hat, aber Bilder und Filme im Format zwischen DIN A4 und DIN A3 darstellen kann. Als Lichtquelle dienen drei Laser mit den Grundfarben RGB; ein klassisches Objektiv wird bei diesem Laserlicht nicht mehr benötigt. Das Panel schrumpft auf einen einzigen Spiegel zusammen, der in zwei Achsen schwenkbar ist. So baut der Projektor das Bild, ähnlich wie beim Röhrenfernseher, pixelweise auf.
Rubrik: Handy Modelle
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