AOL - ab September Breitband in Hamburgdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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04.08.2005AOL - ab September Breitband in Hamburg Bereits einen Tag nach Bekanntgabe der Absenkung eines Bündels von Entgelten durch die Bundesnetzagentur hat AOL reagiert und bekannt gegeben, dass sie bereits ab September in Hamburg Breitband-Internetanschlüsse anbieten wird. Wie die FAZ veröffentlicht, heißt es von AOL: "Auf Basis der heutigen Entscheidung hat AOL beschlossen, schon im September eigene Breitband-Internetanschlüsse in Hamburg anzubieten. Im Laufe des Jahres werden wir in weiteren deutschen Großstädten aktiv werden." Bisher hatte AOL Breitband-Anschlüsse der Telekom weiterverkauft. Die Bundesnetzagentur (ehemals RegTP) hat gestern veröffentlicht, dass sie die Entgelte für die sogenannten Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) gesenkt hat. Hierbei wurden rückwirkend zum 01.07.2005 neue einmalige Bereitstellungs- und Kündigungsentgelte genehmigt. Danach kostet die einfache Übernahme einer Kupferdoppelader Zweidraht ohne Schaltarbeiten beim Endkunden nun 43,10 Euro. Dies entspricht einer Senkung von 10 Prozent gegenüber dem vorherigen Entgelt. Für die Kündigung der einfachen Kupferdoppelader Zweidraht mit gleichzeitigem Wechsel zu einem Konkurrenten bzw. bei Rückkehr zur Deutschen Telekom müssen Wettbewerber nun 5,80 Euro (vorher 19,95 Euro) zahlen. Ohne einen gleichzeitigen Wechsel des Endkunden verringert sich das Kündigungsentgelt von 36,65 Euro auf 29,10 Euro. Für die Gewährung des Zugangs zum hochbitratigen Teil der TAL hat die Bundesnetzagentur einen monatlichen Überlassungspreis von 2,31 Euro festgelegt. Auch diese Änderung wird zum 01.Juli 2005 gültig. Ebenso gesenkt wurden die einmaligen Bereitstellungs- und Kündigungsentgelte beim Line-Sharing. Für die einfache Übernahme muss ein Telekom-Konkurrent künftig 51,43 Euro statt bisher 60,82 Euro zahlen. Sämtliche Änderungen haben zwei Jahre Gültigkeit. Der Regulierer ist mit dieser Entscheidung weitgehend den Forderungen der Telekom-Konkurrenten gefolgt, auch wenn die Absenkung nicht in allen Fällen der geforderten Höhe entsprach. Die Deutsche Telekom hatte hingegen höhere Entgelte gefordert, konnte sich aber nicht durchsetzen. Die Konkurrenten der Telekom zeigten sich mit der Entscheidung zufrieden. "Es besteht nun die Aussicht auf mehr Wettbewerb im deutschen Breitbandmarkt", sagte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Branchenverbandes VATM. Vor allem die im deutschen Breitbandmarkt sehr aktive spanische Telekommunikationsgesellschaft Telefonica bestätigte auf der Basis dieser Entscheidung ihre Investitionspläne. Das Unternehmen will sein Netz bis Mitte nächsten Jahres so ausbauen, dass rund 40 Prozent der Bevölkerung direkt über die Anmietung der letzten Meile oder das Line-Sharing angeschlossen werden können. Rubrik: Provider News
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