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29.03.2007eco-Mitglieder beraten über WiMAX-Geschäftsmodelle Auf einem Branchentreffen des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco) beratschlagen derzeit Anbieter und Interessenten für Internet-Dienstleistungen über zukünftige Geschäftsmodelle. Ein gewichtiges Thema bei diesem Treffen sind Finanzierungsmodelle für die neue Funktechnologie "WiMAX" und "Mobil-WiMAX". In vorherigen Medien-Veröffentlichungen hieß es bis dato, die Einrichtung von WiMAX-Netzen, sei es für stationäre- oder auch für mobile Anlagen, wesentlich effektiver und kostengünstiger als herkömmliche Dienste wie beispielsweise DSL im Festnetzgeschäft als auch UMTS im Mobilfunkgeschäft. In Anbetracht der Tatsache, dass die WiMAX-Netzstruktur von Grund auf neu aufgebaut werden muss und nicht jeder Endverbraucher auf WiMAX wartet, stellt sich aber doch die Frage der Finanzierung der Netze und möglicher Tarife. In einem sind sich die Vertreter der Branche einig: Kaum ein Kunde wird auf WiMAX umsteigen, weil die Technik interessant ist. Um sich auf dem DSL-dominierten Breitband-Markt durchzusetzen, müssen die Anbieter Mehrwert für den Kunden schaffen. Die Deutsche Breitband Dienste GmbH (DBD), WiMAX-Lizenzinhaber über ganz Deutschland, will zum Beispiel ein Voice-over-IP-Angebot schaffen, dass grundsätzlich ohne Telefon-Kupferleitungen auskommt und somit ohne Telefon-Grundgebühren der deutschen T-Com angeboten werden kann. Kunden haben dann die Wahl zwischen einem Pauschaltarif (Flatrate) und nutzungsabhängigen Tarifen. Die vorhandenen Festnetznummern sollen die DBD-Kunden behalten können.
Um die sichere Funkanbindung zu gewährleisten, muss zudem jeder einzelne Anschluss von Fachleuten eingemessen werden, gerade in ländlichen Gebieten sind Außenantennen zum störungsfreien Empfang nötig. In Städten rechnet DBD damit, dass wenigstens die Hälfte der Kunden auch innerhalb der eigenen vier Wände eine ausreichende Abdeckung erhalten. Angesichts der hohen Kosten müssen die Anbieter sehr auf die Rentabilität der aufgebauten Basisstationen achten: "Für eine Basisstation brauchen wir am Anfang 200 Kunden und mittelfristig ein Potenzial von 400 bis 500 Kunden", meint Kramer. Die Anbieter müssen sich zudem an Preisen vorhandener DSL-Flatrates orientieren, um sich beim Kunden durchzusetzen.
Rubrik: Alternative Zugänge
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