Telekom - 1.Q. 2007 sind 600.000 Festnetzkunden abgewandertdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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23.04.2007Telekom - 1.Q. 2007 sind 600.000 Festnetzkunden abgewandert In einem Spiegel-Beitrag ist zu lesen, dass die Deutsche Telekom weiterhin massiv an Kunden verliert. So sind alleine im 1. Quartal 2007 bereits 600.000 Festnetzkunden abgewandert. Rechnet man die Zahl der bisher im Jahr 2007 abgewanderten Festnetzkunden auf das Jahr hoch, so wären das 2,4 Millionen Festnetzkunden, die die Telekom verliert und diese Zahl geht weit über die prognostizierte Zahl hinaus, heißt es in dem Artikel. Trotz der massiven Kundenabwanderung sei aber der Verkauf an Breitbandanschlüssen (DSL) deutlich gestiegen, heißt es weiter. Um Kosten einzusparen und um den Kundenschwund zu stoppen, setzt Telekom-Chef René Obermann weiterhin auf eine Umstrukturierung des Unternehmens. Immer noch geht es um die Umsiedlung von gut 50.000 T-Com- und T-Mobile-Beschäftigte, die in insgesamt drei neue Service-Gesellschaften wechseln sollen. Mit neuen Arbeitsverträgen will das Unternehmen gut zwölf Prozent der Lohnkosten einsparen, dafür sollen die Mitarbeiter zeitgleich eine längere Arbeitszeit akzeptieren.
"Wenn wir jetzt einen Konflikt vermeiden, werden die Konsequenzen in ein bis zwei Jahren schlimmer sein", meinte René Obermann gegenüber der dpa. "Hier und da" sei man zwar noch "beweglich", doch vom Grundsatz her muss der Konzern von seinen Kosten runter. "Wenn es keine Kostenstrukturreform gibt, dann werden die Mitarbeiter in zwei bis drei Jahren ihre Arbeitsplätze verlieren", so Obermann weiter, denn diese Mitarbeiter würden gut zwei bis drei Mal so teuer sein, als Service-Mitarbeiter der Konkurrenz und diese Lücke muss unbedingt geschlossen werden. Auch ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske sieht eine Schlüsselaufgabe in der Verbesserung der Servicequalität, um aus dem Dilemma der Telekom herauszukommen. Man könne jedoch nicht erwarten, dass Menschen zu einem Lohnverzicht bereit wären, wenn zeitgleich den Aktionären versichert wird, die Dividende für das Jahr 2007 auf das Vorjahresniveau halten zu können. Die Verhandlungen zwischen der Telekom und der Gewerkschaft sollen am Dienstag fortgeführt werden. Die Telekom hat hierzu den bisherigen Personalchef des Autozulieferers Continental, Thomas Sattelberger, verpflichten können, um Karl-Gerhard Eick zu entlasten, der als Finanzvorstand das Personalressort seit Januar kommissarisch leitet.
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