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26.04.2007Telekom - ver.di - auch 5. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis Im Streit um die Umstrukturierung der Deutschen Telekom, mussten die Verhandlungen mit der Gewerkschaft "ver.di" erneut ohne Ergebnis abgebrochen werden. Scheinbar sieht es auch nicht so aus, als ob sich die Verhandlungsparteien auf ein schnelles, beidseitig zufrieden stellendes, Ergebnis einigen können. ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder kündigte weitere Warnstreiks und die Vorbereitung zur Urabstimmung an. "Wir stehen vor einer geschichtlichen Auseinandersetzung; wir werden uns wehren und lassen nicht mit uns Schlitten fahren", meinte Lothar Schröder. Vom ver.di-Bundesvorstand hatte die Verhandlungsdelegation am Dienstagabend eine Genehmigung zur Vorbereitung der Urabstimmung erhalten.Auch Karl-Gerhard Eick, kommissarischer Personalvorstand der Telekom und Verhandlungspartner gegenüber der Gewerkschaft steht unter starkem Druck. Der Telekom laufen in Scharen die Festnetzkunden weg, die Aktionäre drängen und die Kostenflut im Service-Bereich ist zwei bis drei Mal so hoch wie bei anderen Providern. Der Vorstandschef René Obermann hält sogar eine Übernahme seines Unternehmens durch Finanzinvestoren für denkbar. "Ich halte es nicht für ausgeschlossen, Gegenstand von Übernahmeszenarien zu werden, wenn es uns nicht gelingt, in den nächsten Jahren die Unternehmensbewertung zu steigern", sagte Obermann.
Die Verhandlungen im rheinland-pfälzischen Mayschoß waren begleitet von etwa 1000 streikenden Telekom-Mitarbeiter, die eigens dafür angereist waren und lautstark protestierten. Die aufgebrachte Menge wollte dann auch keine Rechtfertigung des Telekom-Vertreters Eick hören und begleitete ihn bei seiner öffentlichen Ansprache mit einem Pfeifkonzert. Angesichts der festgefahrenen Situation hat "ver.di Saar" für heute und den morgigen Freitag weitere Warnstreiks angekündigt. ver.di-Landesleiter Kurt Hau kündigte an, der Service bei der Telekom werde in seiner Region deshalb stark beeinträchtigt sein.
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