09.08.2005

 E-Plus steigert nach eigenen Angaben weiter seinen Marktanteil von bisher 12,9 auf 13,3 Prozent. Das gab das Unternehmen jetzt in einer Veröffentlichung bekannt. Obwohl E-Plus seinen Kundenstamm um 146.000 Kunden steigern konnte, liegt der drittgrößte deutsche Mobilfunkbetreiber doch deutlich hinter seinem Konkurrenten O2. So vermeldete E-Plus zwar einen Jahreszuwachs von 1,1 Millionen Kunden, doch konnte der Konkurrent O2 im Vergleichszeitraum seinen Kundenstamm um über 2 Millionen Kunden aufbauen. Beim sogenannten ARPU-Wert (dem Durchschnittsumsatz pro Kunde) kommt E-Plus nach eigenen Angaben auf 21 Euro, während O2 auf 29,66 Euro kam.
Positiv wertete E-Plus in seiner Veröffentlichung, dass man vor allem den "Kundenmix" verbessern konnte. Insgesamt sei die Zahl der Postpaid-Kunden (langfristige Verträge) um 20 Prozent gestiegen, während man den Kundenstamm im Prepaid-Bereich (Geldkarten) weiter bereinigen konnte. E-Plus spricht von einer Verringerung der Prepaid-Kunden um etwa 6.000 gegenüber dem vorherigen Quartal.
Das Gesamtergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 11 Prozent auf 154 Millionen Euro. Als Grund nannte E-Plus vor allem die erhöhten Kosten zur Gewinnung neuer Kunden. Mit den Auftritt mehrerer Marken wie sein Discount-Angebot Simyo und der Handy-Flatrate Base, erhofft sich E-Plus eine merkliche Steigerung seines Geschäftes. Der Gesamtumsatz bei E-Plus stieg um 11 Prozent auf 710 Millionen Euro, der Umsatz mit Mobilfunkangeboten ebenfalls um 11 Prozent auf 622 Millionen Euro.
Rubrik: Provider News
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