Washington - Verfassen einer SMS während der Fahrt wird verbotendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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14.05.2007Washington - Verfassen einer SMS während der Fahrt wird verboten Was in Deutschland schon seit langer Zeit verboten ist, hält nun auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Einzug, wenigstens in bestimmten Bundesstaaten auf dem US-amerikanischen Kontinent: Christine Gregoire, Gouverneurin des US-Bundesstaates Washington, hat nun ein Gesetz unterzeichnet, das ab 2008 die Texteingabe während der Fahrt untersagt. "Würden Sie während der Fahrt eine Zeitung oder ein Buch lesen", fragte Gregoire einen Reporter, und beantwortete ihre Frage gleich mit einem Nein. "Also warum wollen Sie dann einen Text schreiben?" Wie auch in Deutschland gibt es auch in Amerika einige Bundesstaaten, in denen das Telefonieren mit einem Mobilfunktelefon während der Fahrt verboten ist. Ausnahme: Das Telefonieren ist, wie auch in Deutschland, während der Fahrt dann gestattet, wenn der Gesprächsteilnehmer eine Freisprechanlage mit Headset benutzt. Ein Verbot, lediglich für die Eingabe einer Textnachricht (wie jetzt in Washington) ist allerdings ein Novum.
Generell aber gilt in Deutschland: Hände weg vom Handy während man ein fahrendes Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr lenkt. Wer als deutscher Autofahrer sich dennoch erwischen lässt, zahlt 40 Euro Strafe und kassiert einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei. In anderen Ländern wirds allerdings wesentlich teurer. So zahlen beispielsweise unseren Nachbarn in den Niederlanden 140 Euro, in Portugal werden 120 Euro fällig, in Griechenland bis zu 150 Euro und in Großbritannien im Extremfall sogar bis zu 1.500 Euro. Autofahrer, die sich ab 2008 in Washington beim Verfassen einer SMS während der Fahrt erwischen lassen, zahlen ein Bußgeld in Höhe von 101 US-Dollar.
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