René Obermann will bis 2010 bis zu 4,7 Milliarden Euro jährlich einsparendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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13.06.2007René Obermann will bis 2010 bis zu 4,7 Milliarden Euro jährlich einsparen Am gestrigen Dienstag referierte auch der Chef der Deutschen Telekom auf der Euroforum-Konferenz 'Telekommarkt Europa', nachdem am Monatag die Konkurrenten von Vodafone, E-Plus und O2-Germany ihre Position und Marktstrategien vorgetragen hatten. Allerdings ging Obermann nicht nur auf die Strategie und Entwicklung der T-Mobile ein, sondern auf das Gesamtkonzept des Unternehmen Deutsche Telekom. Vom Tenor hieß es, auf Sicht müsse man mit den Kosten runter, um konkurrenzfähig zu bleiben. Zwar wäre der Umsatz von 1996 zu 2006 von 32 auf 61 Milliarden Euro gestiegen, der so genannte EBITDA-Wert habe sich aber nur von 16 auf 19 Milliarden Euro erhöht. Insgesamt hätte sich eine Kapitalverzinsung von nur sechs Prozent ergeben. Die Strategie für Deutschland heißt deshalb: Senkung der Kosten, Verbesserung des Services, höhere Integration der Produkte und ein einheitlicher Marktauftritt. Zusätzlich sollen Zweitmarken im Billigsegment geschaffen werden.
Große Potentiale sieht Obermann in der Mobilisierung des Internets, denn mobile Datendienste wären zwischenzeitlich vom Endverbraucher akzeptiert und hätten bei bestimmten Zielgruppen bereits Einzug gehalten. Als wesentlichen Schritt nannte Obermann die allgemeine Einführung der EDGE-Technik im Mobilfunknetz des deutschen Marktes sowie weitere Datendienste in ausländischen Märkten mit weniger gut entwickelter Infrastrukturen, wobei er hier wohl die WiMAX-Technik gemeint haben dürfte. An den ausländischen Beteiligungen in den USA und Großbritannien will Obermann weiterhin festhalten. Für Großbritannien hofft Obermann, dass sich der dortige Markt mit den derzeit fünf verschiedenen Netzwerken in absehbarer Zeit konsolidieren wird und auch in den USA erwartet er eine steigende Profitabilität, gerade auch durch Datendienste, die dort bereits heute einen hohen Anteil hätten. Kritik äußerte Obermann an die Regulierung neuer Techniken. So sei die Deutsche Telekom europaweit das einzige Unternehmen, das derzeit an den Ausbau eines flächendeckenden Breitbandnetzes arbeite, dass über die DSL- bzw. ADSL2+ - Technik hinausginge. Dieses (VDSL) Netz könne aber nicht vernünftig 'amortisiert' werden, weil dies durch die Regulierungsbehörde eingeschränkt werde. Weiter meinte Obermann: Wenn Europa weiterhin bei seinem strengen Regulierungsregime bleibt, dann würde sie gegenüber den USA, aber auch Japan oder Korea weiter zurückfallen. Aber nicht nur im Festnetzbereich kritisierte Obermann die EU-Regulierung und meinte: "Wenn man überhaupt eine Regulierung des Roaming-Preises durchführt, hätte man dieses nicht, wie geschehen, auf der Basis der Endkundenpreise vornehmen sollen, sondern auf der Vorleistungsebene."
Rubrik: Provider News
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