T-Online bietet ab sofort in ihrem
Voice-over-IP Angebot die Möglichkeit, den Gesprächspartner am anderen Ende nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Dies wird durch eine neue Video-Komponente im
VoIP-Paket möglich. Wer über einen schnellen Internet-Zugang, ein
Headset sowie eine Webcam verfügt, kann damit unkompliziert und ohne Fachkenntnisse einen Video-Anruf tätigen.
"Die Ergänzung unseres Internet-Telefons um die Videofunktion ist ein weiterer strategischer Schritt, unseren Kunden mit breitbandorientierten Applikationen immer mehr Service und Komfort zu bieten", erklärt Dr. Volker Binder, Bereichsleiter Produktmarketing der T-Online International AG. Binder verspricht: die leicht zu bedienende Benutzeroberfläche des Software-Telefons ist der eines herkömmlichen Mobiltelefons nachempfunden. Bevor der Benutzer einen Anruf tätigt, öffnet er über die Schaltfläche "Video" einen Vorschaufester. Anschließend kann er wie gewohnt sein Video-Telefonat aufbauen. Natürlich muss der Angerufene eine Webcam besitzen und wenn der Gesprächsteilnehmer die Video-Anfrage annimmt, werden Mimik und Gestik des jeweiligen Teilnehmers in Echtzeit übertragen.
Dank der immer schneller werdenden Breitbandverbindungen ist die Übertragung von Video- und Sprachsequenzen zeitgleich möglich geworden. Während noch vor kurzer Zeit abgehackte Gespräche, hallende Effekte oder auch Verbindungsabbrüche eher noch Standard waren, gehören diese Beeinträchtigungen der Vergangenheit an. Aktuell telefonieren bereits 840.000 Deutsche via Internet. Bis 2010 werden laut den Ergebnissen der Studie "Deutschland Online 2" rund 17 Millionen Deutsche über einen
DSL-Anschluss verfügen, allein bis 2008 rechnen Analysten mit 1,4 Millionen VoIP-Nutzern.
Rubrik: Voice over IP (VoIP)