iPhone - Erste Testergebnisse in den USA veröffentlichtdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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27.06.2007iPhone - Erste Testergebnisse in den USA veröffentlicht Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Mobilfunktarife in durch AT&T, haben US-amerikanische Medien die ersten Testergebnisse um das, bis dahin so geheimnisvolle, 'Apple-iPhone' veröffentlicht. Im 'Wall Street Journal' schreibt Walt Mossberg beispielsweise: "Wir kommen zum Urteil, dass das iPhone insgesamt trotz einiger Makel und fehlender Funktionen ein schöner Handheld-Computer ist, der einen Durchbruch markiert." David Pogue von der 'New York Times' kommt zu dem Schluss: "Vieles von dem vorausgehenden Hype und einiges an der Kritik sind gerechtfertigt. Das iPhone ist revolutionär, und es hat Fehler. Es kann Dinge, die noch kein Telefon konnte, und ihm fehlen Dinge, die auch das einfachste Handy hat."Die meisten von Pogue beschriebenen Schwächen des Apple-iPhones waren allerdings schon bekannt. Pogue nannte zwar nicht die fehlende UMTS-Technologie meinte aber: "Das EDGE-Netzwerk von AT&T erwies sich als 'quälend langsam'. Außerdem sei das iPhone nicht durch externe Speicherkarten erweiterbar und könne keine Videos abspielen. Andere Tester bemängelten das Fehlen eines auswechselbaren Akkus, aber auch das war vorher bereits bekannt. Mossberg und der bekennende iPod-Fan Levy vermissen in der Musikplayer-Funktion eine Emulation des gewohnten iPod-Bedienungsrades, fanden sich aber auch mit dem System des iPhones schnell zurecht. Ein weiterer Kritikpunkt war die Tatsache, dass eine direkte Verbindung vom iPhone zu iTunes Music-Store fehlt und man den Umweg über PCs machen muss. Nicht gerade positiv bewerteten alle Tester die Texteingabe beim iPhone. Während Walt Mossberg die Eingabe von Texten eher als unproblematisch bewertete, meinten Levy und Pogue dagegen, dass das iPhone den Blackberry-Handheld von RIM in Sachen Messaging nicht so schnell verdrängen wird. "Die Texteingabe gehört nicht gerade zu den Stärken des iPhones", schreibt Pogue, der sich nur schlecht mit der virtuellen Tastatur anfreunden konnte. Der AT&T-Exklusivität im Vertrieb zum Opfer gefallen ist auch die fehlende Kompatibilität zu SIM-Karten im US-amerikanischen T-Mobile-Netz. Mossberg schreibt: "Apple setzt sehr stark auf die Integration mit AT&T und das iPhone insgesamt ist ein sehr amerikanisches Gerät, das sich mit dem modularen Aufbau und der Philosophie des europäischen GSM-Systems nicht besonders gut zu vertragen scheint." Edward C. Baig vom 'USA Today' kritisiert dann noch den Kopfhörer-Anschluss des iPhone. Er meint: "Will man einen normalen Klinkenstecker im 3,5 Millimeter-Format verwenden, so kommt man nicht umhin, sich einen Adapter zu kaufen. Außerdem funktioniere die Stereoübertragung via Bluetooth für Musik nicht. Dennoch: Alle US-Tester zeigen sich von der Bauweise und Robustheit des iPhones angetan, es sei schlanker, leichter und eleganter als vergleichbare Produkte der Konkurrenz. Walt Mossberg und seine Kollegin Katherine Boehret loben die kratzfeste Oberfläche aus Glas, sie hätten die Geräte während des zweiwöchigen Tests nicht geschont und hätten keinerlei Kratzer an der Hülle festgestellt. Viel Lob erntet vor allem der Web-Browser des iPhones, eine angepasste Variante von Apples Safari, sowie das Bedienkonzept über den Touchscreen. Sowohl Levy als auch Pogue und Moss loben das E-Mail-System des iPhones und dessen Fähigkeit, Attachments aus Microsoft Office und Acrobat-Dokumente wie am Computer gewohnt darstellen zu können. Auch das einfache Synchronisieren des Telefon-Speicherinhalts mit Mac und PC loben alle Tester. Es sei so einfach wie die Verbindung mit einem iPod. Die Laufzeit des eingebauten iPhone-Akkus bewerteten alle Tester als ausgezeichnet. Mossberg belastete die Energiezelle mit permanenter mobiler Sprechverbindung und zeitgleich eingeschaltetem WLAN-Modul und laufendem Datenverkehr. Der Akku zeigte bei diesem Belastungstest erst nach mehr als sieben Stunden die ersten Schwächen an. Steven Levy nutzte intensiv alle Features inklusive Video-Playback und merkte erst nach 14 Stunden, dass die Energiezelle schwächelte. Allerdings: David Pogue gibt an, dass die Kapazität des Akkus nach 400 Ladezyklen zu schwinden beginnt.
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