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29.06.2007Umfragen - iPhone-Hype lässt Deutsche kalt Heute, am 29. Juni 2007 beginnt für die Apple-Gläubigen eine neue Zeitrechnung. Das erste Mal in der Geschichte des US-amerikanischen Computer-Herstellers wagt sich das Unternehmen mit einem multifunktionalen Mobilfunkgerät auf den Markt. Die Endverbraucher haben eine unglaublich hohe Erwartungshaltung auf das Gerät und die Konkurrenz ist gespannt auf die Wunderdinge, die mit dem Apple-iPhone kommen sollen. Aggressiv war die Werbestrategie, einige Kenner sagen sogar, das Apple-iPhone wird derart selbstbewusst arrogant vermarktet, wie man es nur von 'Muhammad Ali', dem unbestritten 'größten Boxer aller Zeiten' kennt. 1000 US-Dollar und mehr fordern die US-Amerikaner für ein Gerät ohne Vertrag, das noch nicht einmal UMTS kann und bei dem noch nicht einmal die so wichtige Energiezelle auswechselbar ist. Keine Kompatibilität zu GSM hat das Ding in den USA und Apple zwingt den Endverbraucher, sich auf einen ganz bestimmten Mobilfunkprovider einzulassen ... und der US-amerikanische Endverbraucher sagt dazu euphorisch auch noch 'JA'. Ob Apple es mit dieser Vermarktungsstrategie auch in Deutschland so einfach haben wird? Branchenkenner, Marktbeobachter und auch erste Umfragen sagen -NEIN-. So veröffentlichte beispielsweise die Unternehmensberatung 'Marketing Partners' das Ergebnis einer durchgeführten Umfrage die besagt: Von 1000 befragten Männern und Frauen kennen lediglich 16,5 Prozent das Apple-iPhone. Von den Personen, die das iPhone kennen, gaben 72,5 Prozent an, sie hätten überhaupt kein Interesse an das Gerät. 5,5 Prozent der iPhone-Kenner waren sich in ihrer Willensentscheidung noch gar nicht schlüssig, 2,9 Prozent wollten sich das Gerät wenigstens einmal anschauen und ganze 0,4 Prozent wussten, dass sie sich ein derartiges Gerät zulegen werden. Die Verbraucher, die ein Kauf des Apple-iPhone in Erwägung ziehen, nannten folgende Gründe für ihre Entscheidung: Aussehen (22 Prozent), Ausstattung (20 Prozent), Bedienung (14 Prozent), Apple-Image (10 Prozent) und 7,4 Prozent das technisches Know-how des Apple-Unternehmens. Von den Befragten, die vom Grundsatz her einen Kauf des Apple-iPhones ausschließen nannten 44 Prozent als Grund den relativ hohen Preis von 500 bis 600 US-Dollar sowie die Tatsache, dass man sich für 24 Monate an einen vorgegebenen Provider zu binden hat. 15,5 Prozent meinten, dass Gerät besitze zu viele unnötige Funktionen und 2,5 Prozent meinten, der Leistungsumfang wäre nicht ausreichend. Zu einem etwas anderen Ergebnis ist TNS Infratest in seiner Umfrage gekommen. Hier heißt es, von 1000 befragten Personen hätten zu mindestens schon 50 Prozent von dem Apple-iPhone gehört. Von diesen 50 Prozent gaben aber 80 Prozent an, sie hätten überhaupt kein Interesse an dem Gerät. Ganze 3 Prozent meinten, sie wollen sich das neue Handy anschaffen. Da Apple den Endverbraucher zwingen will, sich auf einen ganz bestimmten Mobilfunk-Provider festzulegen, fragte TNS Infratest auch nach der Wechselbereitschaft zum Exklusivvermarkter. Hierbei gaben 12 Prozent aller Befragten an, sie würde einen Wechsel unter Umständen in Erwägung ziehen, aber nur dann, wenn der eigene Vertrag sowieso ausgelaufen wäre. Lediglich 1 Prozent meinte, sie würden auch einen laufenden Handy-Vertrag auflösen wollen, um an das Apple-iPhone zu kommen.
Rubrik: Handy Modelle
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