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21.08.2005

Alternative Zugänge

UMTS - Netzbetreiber erreichen ihre Lizenzvorgaben

Die Lizenzauflagen für die 3G-Netze sehen vor, dass die vier deutschen Netzbetreiber mit ihren UMTS-Netzen bis zum Jahresende mindestens 50 Prozent der deutschen Bevölkerung versorgt haben müssen. Nach den allgemein veröffentlichten Zahlen sieht es auch so aus, als ob alle Lizenzteilnehmer ihre Vorgaben erreichen werden. Zwischenzeitlich sind die meisten Großstädte flächendeckend mit der neuen Funktechnik versorgt und auch in den ländlichen Bereichen schreitet die Arbeit zügig voran.

Nach eigenen Angaben hat Vodafone bereits jetzt 1.200 Städte und Gemeinden mit UMTS abgedeckt. Das entspricht etwa 60 Prozent. Vodafone hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausbaustand bis Ende März 2006 auf 70 Prozent zu erhöhen, um damit mindestens zwei Drittel der deutschen Bevölkerung weitere Alternativ-Möglichkeiten zum DSL zu bieten. Hierzu vermarktet Vodafone beispielsweise "Vodafone Zuhause Web", "Videotelefonie" oder "Mobile-TV" via UMTS.

Ebenfalls etwa 60 Prozent UMTS-Versorgung hat die T-Mobile erreicht. T-Mobile hat dabei bereits konkrete Planungen für die Einführung der HSDPA-Technologie (High Speed Downlink Packet Access) veröffentlicht. Mit HSPDA sollen Datenübertragungen im UMTS-Netz mit bis zu 1,8 MBit/s möglich sein, während UMTS derzeit auf 384 kBit/s im Downstream begrenzt ist. Bereits jetzt sind Tests unter realen Bedingungen angekündigt. Zu Beginn der CeBIT (im März 2006) soll dann die neue Technik in allen bis dahin vorhandenen T-Mobil UMTS-Netzen verfügbar sein.

E-Plus hatte im Frühsommer etwa 500 Städte und Gemeinden mit UMTS versorgt, holt nun aber deutlich auf. Dabei setzt das Unternehmen auf eine verhältnismäßig geringe Anzahl an Senderstandorten. Hierzu werden die Anlagen recht hoch an markanten Punkten installiert. Experten kritisieren allerdings, dass das später zu Kapazitätsengpässen führen kann.

O2 hat aktuell etwa 3.100 eigene UMTS-Sender am Netz, die derzeit vor allem von surf@home - Kunden genutzt werden. Nach Angaben der O2-Pressestelle wird der Ausbau des eigenen Netzes aber ebenfalls forciert.



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