
Als es bei dem drittgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber
E-Plus kräftig kriselte war die niederländische E-Plus-Mutter 'KPN' froh, den Spitzen-Manager vom österreichischen Mobilfunknetzbetreiber 'tele.ring' - Michael Krammer - verpflichten zu können. Michael Krammer hatte tele.ring in Österreich vor allem durch Billig-
Tarife zu einem Milliarden-Konzern geführt und diesen Erfolg sollte er bei E-Plus wiederholen.
Während seiner kurzen Amtszeit (Mai 2006 bis Januar 2007) hatte Krammer dem deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber nicht nur seinen Stempel aufgedrückt und eine sehr erfolgreiche Firmenpolitik betrieben, er hatte auch Spitzen-Manager von seinem ehemaligen Arbeitgeber aus Österreich nach Deutschland verpflichten können, darunter unter anderem auch den Finanzchef Christian Fuchs.
Nun heißt es, der Finanzchef von E-Plus, Christian Fuchs, verlässt das Unternehmen zum 31. Juli. Er gehe auf eigenen Wunsch, teilte das Tochterunternehmen von KPN mit. Fuchs war im August 2006 von tele.ring zu E-Plus gewechselt und wurde von Krammer auch bei E-Plus als Finanzchef eingesetzt. E-Plus-Sprecher Joe Müller erklärte, Fuchs wolle wieder in Österreich leben, wo seine Familie auch geblieben sei.
Bis für Fuchs ein Nachfolger gefunden ist, wird Godert Vinkesteijn die Aufgaben des Finanzchefs kommissarisch zusätzlich übernehmen. Vinkesteijn ist seit 1991 bei der Muttergesellschaft KPN und kümmerte sich dort ebenfalls um die Finanzen aus dem Privatkundensegment.
Michael Krammer hat es ebenfalls wieder nach Österreich gezogen. Zwischenzeitlich, so Medienberichte, hat Krammer wieder Arbeit gefunden, und zwar als Firmenleiter des Mobilfunk-Netzbetreibers 'ONE'.
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Rubrik: Provider News