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20.07.2007Drillisch-AG erhöht Beteiligung an freenet auf gut 10 Prozent
Die Drillisch AG ist eines -DER- Aktionäre, die ganz offen Kritik an der freenet-Unternehmensführung übt. So haben sich die freenet-Manager während der Aktionärsversammlung auch mit unangenehmen Anträgen der Maintaler zu beschäftigen. Hier geht es unter anderem um Anträge für Sonderdividenden bis hin zur Forderung, einige freenet-Aufsichtsräte auszutauschen. Auch Forderungen nach einem Verkauf oder Zerschlagung der freenet-AG hatte Drillisch-Chef Paschalis Choulidis bereits ausgesprochen. Finanzinvestoren wie die Fondsgesellschaft 'Hermes', aber auch Forian Homm und eben die Drillisch-AG sind der Meinung, dass Einzelunternehmen, die für DSL bzw. Mobilfunk zuständig sind, insgesamt mehr wert wären. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Drillisch-Chef Choulidis sucht seit mehr als einem Jahr die Konsolidierung mit verschiedenen Mobilfunk-Service-Providern. Neben mobilcom wurden auch Unternehmen wie debitel oder Talkline genannt. Choulidis erhofft sich durch eine Konsolidierung höheren Profit und gleichzeitig eine Stärkung am Markt. Bisher aber hatte Choulidis sich speziell beim freenet-Chef Eckhard Spoerr einen Korb holen müssen. So hatte Spoerr im November 2006 gegenüber der 'Welt' verlauten lassen: "Die (also Drillisch) wollen, dass wir sie übernehmen, aber das werden wir nicht tun."
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