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22.07.2007USA - Google will bei Funklizenzen mitbieten
Nun hat Google erstmals offiziell bekannt gegeben, bei der nächsten US-Auktion für Mobilfunkfrequenzen mitsteigern zu wollen. In einer Unternehmensmeldung heißt es, das Unternehmen sei bereit, dafür mindestens 4,6 Milliarden US-Dollar (gut 3,3 Milliarden Euro) investieren zu wollen. In dieser Meldung weist Google allerdings auch darauf hin, dass ein derartiges Vorhaben noch von einer Zustimmung der FCC abhängig ist; man habe die Behörde 'dringend' ersucht, bei der Lizenzvergabe bestimmte 'offene' Vergabe-Prinzipien zu berücksichtigen. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Derzeit steht eine Vergabe von Lizenzen im 700-MHz-Bereich an und diese Vergabe gilt in den USA als die wichtigste Auktion von Mobilfunkfrequenzen seit Jahren. Bei der so genannten '700-MHz-Auktion' handelt es sich um einen großen Frequenzblock, der bislang von TV-Broadcatern genutzt wurde und jetzt für breitbandige Mobilfunk-Netze freigegeben werden soll. Die Financial Times (FT) meldet dazu, das tatsächliche Engagement von Google würde nach Meinung von Analysten davon abhängen, inwieweit sich die FCC gegenüber von Alternativ-Unternehmen öffnen will oder kann und (in diesem Fall) Google entgegenkommt. Während die US-Mobilfunk-Industrie von Googles Plänen nicht gerade begeistert ist, argumentieren Befürworter, dass ein derartiges Engagement die bisherige (quasi) Monopolstellung der Kabel- und DSL-Provider im Bereich Breitband-Internet, durchbrechen könnte.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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