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05.08.2007WiMAX - Swisscom muss Feldversuch abbrechen
Das zuständige Verwaltungsgericht des Kantons war auf Initiative der Interessengemeinschaft 'Elektrosmog-Betroffener >>Gigaherz<<' tätig geworden, heißt es weiter. Diese zweifeln die angegebene Sendeleistung der Anlage an, denn die Werte seien derart niedrig angesetzt, dass kein öffentliches Baubewilligungsverfahren notwendig war. Die Swisscom zeigte sich überrascht vom Gerichtsentscheid, so Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus. Welche Konsequenzen das Urteil für das Projekt hat, konnte Neuhaus noch nicht sagen. Während der 30-tägigen Einsprachefrist wolle das Unternehmen nun alle juristischen Optionen prüfen. Derzeit sei es auch noch zu früh, um mögliche Folgen für die Anwendung der WiMAX-Technologie abzuschätzen. UMTS als DSL-Alternative mit bis zu 3,6 MBit/s
Das WiMAX-Projekt in Boltigen begann im Frühjahr. Angeschlossen wurden rund 30 Haushalte. Der Versuch sollte bis Ende dieses Jahres dauern. Die Erfahrungen aus dem Projekt seien bisher sehr positiv gewesen, sagte Neuhaus. WiMAX steht für Worldwide Interoperability for Microwave Access und gilt als eine alternative Technologie, die sowohl Festnetz-Breitband-Internet wie beispielsweise DSL, als auch mobiles Breitband-Internet wie UMTS Konkurrenz machen könnte. WiMAX wird über Funkstationen realisiert und soll über eine Distanz von bis zu 50 Kilometer von der Funkstation noch sehr gut nutzbar sein.
Rubrik: Alternative Zugänge
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