iPhone - 'Roaming-Falle' bescherte 4.800-Dollar-Rechnungdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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13.09.2007iPhone - 'Roaming-Falle' bescherte 4.800-Dollar-Rechnung Das Apple-iPhone-Handy ist in aller Munde und soll derzeit eines der beliebtesten Mobilfunkgeräte auf dem US-amerikanischen Markt sein. Seit dem Start am 29. Juni dieses Jahres sind bereits über eine Million dieser Geräte verkauft worden. Eine ganz beliebte Funktion dieses Gerätes ist unter anderem die Möglichkeit, seine E-Mails abrufen zu lassen, die sich zudem automatisch aktualisieren, selbst wenn diese Feature nicht angeschaltet ist. Nun aber erlebte die Familie 'Levy' eine böse Überraschung, als ihnen nach einer Mittelmeer-Reise eine 54-seitige Monatsrechnung des Telekommunikationsdienstleisters 'AT&T' (Exklusiv-Vertriebspartner für das Apple-iPhone) in Haus flatterte: Stolze 4.800 US-Dollar sollten die Levys zahlen und zwar hauptsächlich für Datenverbindungen, die sich durch regelmäßig aktualisierenden E-Mails aufsummiert hatten. In den USA ist der Datenverkehr für die regelmäßige E-Mail-Aktualisierung im jeweiligen AT&T-Tarif mit inbegriffen, nicht aber Datentransfers im Ausland. Hier fallen so genannte 'Roaming'-Gebühren an, die von AT&T (je nach Land) mit bis zu 20 US-Dollar pro Megabyte berechnet werden. Über diese Kosten findet der Kunde zumeist nur in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entsprechende Hinweise; AT&T warnt an einer Stelle sogar, dass erhebliche Kosten bei Auslandsaufenthalten entstehen können, selbst wenn bewusst keine Dienste genutzt werden.
Die Levys sind nicht die einzigen iPhone-Nutzer, die von unerwarteten Mehrkosten durch Auslandsreisen betroffen sind: Bereits Anfang August veröffentlichte ein iPhone-Besitzer eine witzige Parodie im Blog 'Consumerist', nachdem er sich nach einem Ibiza-Urlaub mit einer AT&T-Rechnung in Höhe von 4.190,76 US-Dollar konfrontiert sah. Dieser Kunde allerdings brauchte letztlich 'nur noch' 900 Dollar zahlen, nachdem er auf dem Kulanzwege in einen günstigen Auslandstarif wechseln konnte. Auch der New Yorker Herbert Kliegerman bekam nach einer Mexiko-Reise eine Rechnung über 2.000 Dollar. Es heißt, Kliegerman will nun sogar eine Sammelklage anstreben, weil die Aussage, "Internet- und E-Mail-Nutzung seinen inklusive", irreführend sei. Apple fühlt sich dagegen ganz unschuldig. Apple-Sprecherin Natalie Kerris erklärte, Hinweise auf möglichen Kosten seien ausreichend auf der Website dokumentiert.
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