
Diese Woche hatte der US-amerikanische Hersteller von Computer und Multimedia-Geräte 'Apple' über eine Pressemitteilung verlauten lassen, dass das Unternehmen Kunden warnt, die sich das
Apple- iPhone gekauft und mittels einer Hacker-Software entsperrt haben. Sinngemäß hieß es, die Hacker-Software würde so tief in die Firmware des Gerätes eingreifen, dass das Gerät bei zukünftigen Software-Updates unter Umständen irreparabel beschädigt wird. Apple würde darauf hinweisen, dass für diese Fälle die sonst übliche Garantie für eine Reparatur nicht gewährleistet werden kann.
Die Urheber der freien Hacker-Software, das
iPhone Dev Team, zu der auch der 17-jährige Student '
George Hotz' gehört (Hotz präsentierte das erste wirklich frei nutzbare iPhone), 'beruhigt' die iPhone-Hacker-Gemeinde. Es heißt, die iPhone SIM-Sperre unterliege einem 'Bug' (übliche Bezeichnung für einen Software-Fehler), der die Freischaltung des iPhones erst möglich gemacht hätte.
Weiter heißt es, das iPhone Dev Team wird seine Arbeit auch nicht mit kommenden iPhone-Firmware-Updates einstellen. iPhone-Nutzer, die ihr Gerät bereits freigeschaltet haben und trotzdem kommende Updates von Apple installieren möchten, werden vom iPhone Dev Team schon bald die Möglichkeit bekommen, das iPhone auf seine Werkseinstellungen zurückzustellen. Firmware-Updates werden dann in jedem Fall keine Probleme bereiten.
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Rubrik: Sonstige Meldungen