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30.09.2007iPhone-Update - rabiater Apple-Kurs enttäuscht Fans Stellen Sie sich vor, Sie kaufen sich einen neuen Rechner und investieren ein - zwei Tage, um das neue Geräte >>genau<< auf Ihre Bedürfnisse einzustellen. -DANN- kommt das erste Update vom Hersteller und >>FLUPP<<, die gesamte Arbeit ist futsch und der Rechner steht wieder auf die originale Werkseinstellung des Herstellers. Besonders ärgerlich dann, wenn sie mühevoll so genannte 'Fremdprogramme' installiert haben, mit denen Sie besonders gerne arbeiten. >>GENAU DAS<< ist jetzt beim Update der Firmware 1.1.1 für das Apple-iPhone passiert. >>Sämtliche Fremdprogramme sind futsch<<, viele iPhone-Fans sind >>STINK SAUER<<. Als der US-amerikanische Hersteller für Computer und elektronische Kleingeräte "Apple" nach monatelangen Spekulationen endlich sein erstes Handy (iPhone) auf den Markt brachte, gab es sehr, sehr viele Fans, die endlich das Apple-Handy haben wollten und trotz des hohen Kaufpreises von zunächst 499 bzw. 599 US-Dollar war die Nachfrage ungebrochen. Keine 80 Tage waren vergangen, da hatte Apple bereits das eine millionste iPhone verkauft und auch bis jetzt ist die Nachfrage ungebrochen.
Nun hat Apple das erste Firmware-Update für das iPhone eingespielt um vorhandene Sicherheitslücken zu schließen und auf Hackerangriffe (Entsperren der SIM-Karte) zu reagieren, was ihnen letztlich auch gelungen ist. Doch mit dem Update ist noch etwas passiert, nämlich sämtliche Fremdprogramme die halfen, fehlende iPhone-Funktionen zu ergänzen, sind ebenfalls futsch. "Die Stimmung kippt. Apple-Fans in den USA fühlen sich gegängelt und getäuscht", ist die einhellige Meinung vieler iPhone-Befürworter aus der Vergangenheit. Der Hintergrund: Nach dem Update sperrt Apple all die nützlichen Anwendungen aus, die das iPhone um schmerzlich vermisste Fähigkeiten ergänzt hatten. Bei dem Aussperren vieler Fremdprogramme handelt es sich ganz offensichtlich um 'Kollateralschäden', denn ursprünglich sollte nur das Entsperren der SIM-Karte verhindert werden. Viele iPhone-Nutzer hatten sich freie iPhone-Hacker-Software besorgt, um das Gerät erstens mit einem anderen Mobilfunk-Vertrag nutzen zu können und zweitens nicht mehr so hohe Roaming-Gebühren zahlen zu müssen. Dennoch, viele Apple- und iPhone-Fans sind tief enttäuscht. So illustriert das einflussreiche Technik-Blog 'Gizmodo' sein neuestes Testurteil über Apples Wunderhandy und meint: "Kauft das iPhone nicht!" Monatelang hatte Gizmodo den Hype ums iPhone befeuert, jetzt ist der Redakteur 'Brian Lam' enttäuscht und meint: "Es scheint derzeit, als würde Apple das Gerät nicht groß weiterentwickeln, da viele Mängel auf unserer Liste noch immer nicht behoben sind. Ich bin fertig mit diesem Gerät, bis darauf wieder Programme von Drittanbietern laufen." Auch andere (zuvor) Apple-freundliche Fach- und Massenmedien wie beispielsweise 'Wired', 'Macworld' oder die 'New Qork Times' schimpfen einhellig darüber dass Apple das iPhone wieder verkrüppelt hat und in den Foren schimpfen viele Leser mit. Einhelliges Fazit: Die gehackten, von unabhängigen Programmierern bestückten Geräte leisten viel mehr als Apples Originalversion: Positionsbestimmung, Fotos zu Flickr hochladen, Diktiergerät, eBook-Darstellung, alte Nintendo-Spiele emulieren, Instant Messaging - ohne Apple-Gängelung sind solche nützlichen Funktonen kein Problem.
Rubrik: Handy Modelle
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