
Der japanische Internet-Anbieter "Softbank", der unter anderem im März 2006 die Vodafone KK (als japanische Präsenz) von der britischen Vodafone übernommen hat plant, bis zum Jahre 2015 insgesamt rund 2,1 Milliarden US-Dollar in die WiMAX- Technik zu investieren , sofern das Unternehmen eine WiMAX-Betreiberlizenz für Japan erhält. Genau genommen handelt es sich bei den Softbank-Aktivitäten um ein Konsortium aus mehreren Investoren, die sich unter Federführung der Softbank um eine WiMAX-Lizenz bemühen.
Bereits Mitte September hatte ein Joint Venture unter Beteiligung des Telekommunikationskonzerns KDDI sein Interesse an einer WiMAX-Lizenz bekundet. In dem Konsortium arbeiten außerdem der Chip-Hersteller Intel, das japanische Bahnunternehmen East Japan Railway sowie drei weitere Firmen mit.
Eine dritte Gruppe, in der neben einigen kleineren Providern auch Investmentfirmen angeschlossen sind, wird von NTT DoCoMo und dem
DSL-Anbieter Acca Networks angeführt. Willcom, der Betreiber eines PHS-Mobilfunknetzes, als vierter Interessent für eine WiMAX-Lizenz, versucht als einziges Unternehmen, eigenständig eine Betreibergenehmigung zu erhalten.
Für den japanischen Inselstaat sollen zwei Lizenzen vergeben werden; das Vergabeverfahren soll bereits zum Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Nach Erteilung der Lizenz sind die Lizenzinhaber verpflichtet, innerhalb der nächsten drei Jahre mit einer kommerziellen Vermarktung der Dienste zu beginnen. Zwei Bewerber, nämlich die NTT DoCoMo und die Softbank streben sogar einen Start der Dienste im Jahr 2009 an.
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Rubrik: Alternative Zugänge