HanseNet stellt AOL-Hotspots ohne Ankündigung ein

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17.10.2007

Alternative Zugänge

HanseNet stellt AOL-Hotspots ohne Ankündigung ein

HanseNet stellt AOL-Hotspots ohne Ankündigung einMit der Übernahme der AOL-Festnetz- und Mobilfunk-Kunden im September vergangenen Jahres durch die HanseNet, hat das Unternehmen unter anderem auch hunderte von WLAN-Hotspots der AOL übernommen, die durch Hotspot Deutschland bereitgestellt wurden. Seinerzeit hatte AOL den Kunden die Möglichkeit gegeben, über eine so genannte WLAN-Flatrate für monatlich fünf Euro, sämtliche Hotspots nutzen zu können.

Nun ist in der Financial Times Deutschland (FTD) zu lesen, dass die HanseNet den Vertrag mit Hotspot Deutschland auslaufen ließ, wobei gut 330 Zugangspunkte in Cafe´s, Restaurants und anderen öffentlichen Orten zum 01. Juli dieses Jahres nicht mehr zugänglich waren. Peinlich bei dieser Geschichte: Die HanseNet hat es versäumt, den Inhabern der Hotspot-Flatrates darüber in Kenntnis zu setzen. Die Folge: Diese Kunden zahlten weiterhin für diesen Dienst, ohne ihn wirklich nutzen zu können. Noch im Oktober wurden die fünf Euro für die Hotspot-Flatrate von Kundenkonten eingezogen.

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"Unsere Hotline steht nicht mehr still", sagte Andreas Maladinski von Hotspot Deutschland der FTD. "Ich habe erst erfahren, dass der Hotspot nicht mehr funktioniert, nachdem mich meine Kunden darauf aufmerksam gemacht haben", meinte auch ein Hamburger Cafébesitzer. Die HanseNet entschuldigte sich bei den Kunden und versprach, die monatlichen Gebühren zu erstatten. Insgesamt, so die HanseNet, handelt es sich um gut 200 Hotspot-Flatrate-Kunden. Hotspot Deutschland habe dagegen gut 2000 Flatrate-Kunden plus durchschnittlich 20.000 AOK-Nutzer pro Monat gezählt, so die FTD.

Insgesamt habe sich der Ausbau des Netzes nicht gelohnt, da das Netz bereits zum Zeitpunkt der Übernahme viel zu klein gewesen sei, so die HanseNet.


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