Österreich - SMS-Warnsystem für Taxifahrerdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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19.10.2007Österreich - SMS-Warnsystem für Taxifahrer Während die deutschen Justizbehörden offenbar Probleme haben, die Mobilfunktechnik hinsichtlich Verbrechensbekämpfung und Vorbeugung sinnvoll einzusetzen, machen uns unsere österreichischen Nachbarn vor, wie es geht: Bereits seit dem Jahre 2003 lassen sich beispielsweise Wiener Ladenbesitzer mittels SMS von der Polizei warnen, wenn in ihrer Stadt ein Geschäftsmann eine Strafanzeige wegen Betrug oder Diebstahl bzw. Überfall bei der Polizei erstattet hat. Dieses Warnsystem wurde sogar im Jahre 2006 landesweit übernommen und sehr erfolgreich umgesetzt. Informiert werden allerdings nur Geschäftsinhaber, die sich haben registrieren lassen und derzeit zählt das System gut 6000 Abonnenten. Gestern nun wurde das Warnsystem auf Taxis erweitert. Das System nennt sich "SMS Info-Taxi", ist kostenlos und wurde in Zusammenarbeit zwischen Polizei und der Wirtschaftskammer Wien erarbeitet. Über dieses System sollen die Wiener Taxifahrer zukünftig aktuell informiert werden, um so mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Hierzu zählen beispielsweise, augenscheinlich gefährliche Fahrgäste abzulehnen und/oder sachdienliche Hinweise per Funk oder Telefon gleich weiterzugeben.
In Deutschland wurde im Februar 2004 eine Initiative mit dem Namen "SMS-Fahndung" vom Bundesinnenministerium ins Leben gerufen, die aber Ende September 2005 wieder eingestellt wurde. Grund des Scheiterns war die mangelnde Akzeptanz der Polizeidirektionen, sowie ausbleibende Fahndungserfolge, heißt es in Medienberichten. Von ursprünglich 12 beteiligten Polizeidienststellen waren Anfang 2005 nur noch drei übrig geblieben und als letzte Behörde gab es jetzt nur noch die Polizeidienststelle Bochum. Alle anderen Polizeibehörden hatten die Täterjagd per Mobiltelefon wegen erheblicher Zweifel an der Effizienz erst gar nicht eingeführt.
Rubrik: Handy Tarife
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