3.Q. - iPhone ging 1,39 Mio. Mal über den Ladentischdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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23.10.20073.Q. - iPhone ging 1,39 Mio. Mal über den Ladentisch Zum 30.09.07 konnte der US-amerikanische Hersteller für Computer und elektronische Multimedia-Geräte, Apple, erstmals Absatzzahlen für das Apple-iPhone nennen, die sich über eine komplette Berichtsperiode (Quartal) erstrecken. Apple war am 29.06.07 mit seinem ersten Handy in den Markt gegangen und meldete für die ersten zwei Verkaufstage im 'alten' Quartal stolze 270.000 verkaufte iPhones. Nun, zum Ende des dritten Quartals 2007 kommen noch einmal 1.119.000 verkaufte iPhones hinzu, so dass seit Startbeginn Ende Juni 2007 bisher insgesamt 1,389 Millionen Apple-Handys über den Ladentisch gingen. Um das Apple-iPhone war in der Vergangenheit ein gigantischer Medien-Hype entstanden und es schien so, als ob der US-amerikanische Hersteller mit seinen Vertriebspartnern, aber auch mit seinen potentiellen Endkunden machen konnte was er wollte. Der Hype und die Nachfrage um das Gerät scheinen ungebrochen und jede Taktik um die Vertriebskonditionen scheint das Gerät nur noch populärer zu machen.
In der Einführungsphase gab es dann zwei iPhone-Versionen (4-GB-Speicherplatz und 8-GB-Speicherplatz), wobei das kleinere Gerät für 499 US-Dollar und das größere Gerät für 599 US-Dollar angeboten wurde. Kurz darauf senkte Apple den Preis für das 8-GB-Gerät von 599 US-Dollar auf 399 US-Dollar, wobei das kleinere Gerät im Preis verblieb, dafür aber nicht mehr produziert werden sollte. Nachdem sich die Erstkunden des 8-GB-iPhone USA-weit über die Preissenkung beschwert haben, versprach Apple diesen Kunden eine 100-US-Dollar-Gutschrift, wobei Apple sich dann für das 4-GB-iPhone eine Millionenklage wegen Wettbewerbsnachteile einfing. Mit Start des iPhones hatte Apple das Gerät nur für den Exklusivvermarkter AT&T als Mobilfunk-Provider freigeschaltet mit der Folge, dass sich weltweit hunderte Hacker und Programmierer provoziert sahen, die SIM-Lock-Sperre des iPhones zu knacken, was dann letztlich auch ganz kurzfristig durch mehrere Teams gelang. Eine große Entrüstungswelle gab es, als Apple das erste Firmware-Update (1.1.1) freischaltete und sämtliche gehackten iPhones plötzlich komplett funktionsunfähig wurden. Auch dieses Problem hatten die Hacker schnell im Griff und zwischenzeitlich gibt es eine "Gegen-Gegen-Software" um die "neue" SIM-Lock-Sperre doch wieder auszuhebeln. Dieses "Katz und Maus-Spiel" beendete Apple nun mit der Bekanntgabe, dass es zukünftig auch entsperrte iPhones geben wird. Apple will das iPhone-Handy nämlich noch in diesem Jahr in Europa einführen (Großbritannien und Deutschland am 09.11.07, Frankreich 27.11.07) und ist in Frankreich auf Vermarktungsprobleme gestoßen, die es in den USA, Großbritannien und Deutschland -SO- nicht gibt: Französische Mobilfunk-Provider müssen ihren Kunden nämlich auch entsperrte Handys zur Verfügung stellen und/oder providergebundene Geräte nach spätestens sechs Monaten sogar kostenlos freischalten. Erfreulich für die Hacker-Gemeinde: Ab Frühjahr 2008 will Apple jetzt sogar eine Entwicklungsplattform für iPhone-Fremdprogramme zur Verfügung stellen und damit ist die iPhone-Barriere endgültig überwunden.
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