
Morgen startet der deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber 'T-Mobile' mit dem Verkauf des Apple-iPhone-Handys. Die T-Mobile tritt dabei als Exklusivvermarkter auf, das heißt, über keinen anderen Mobilfunk-Anbieter sonst ist das Gerät zu haben bzw. zu nutzen. Das Apple-iPhone kann nur in Verbindung mit einem 24-monatigen Laufzeitvertrag erworben werden. Das Gerät selber kostet dann 399 Euro, die Laufzeit-
Tarife zwischen 49 und 89 Euro monatlich.
Bereits Ende Oktober hat T-Mobile die genauen Konditionen in den einzelnen Tarifen vorgestellt. Die zu dem iPhone angebotenen Mobilfunkverträge tragen den Namen 'Complete' in der Version 'M', 'L' und 'XL'. Je nach Tarif zahlt der Kunde aus diesem Laufzeitvertrag monatliche Grundgebühren in Höhe von 49,00 Euro, 69,00 Euro oder 89,00 Euro. Hierin enthalten ist zunächst eine Daten-
Flatrate für die uneingeschränkte Internet-Nutzung über
GPRS oder
EDGE über das T-Mobile
GSM-Netz sowie die uneingeschränkte Nutzung aller T-Mobile-
WLAN-Hotspots.
Im Complete-M-Tarif hat der Kunde außerdem 100 Telefonminuten sowie 40 Frei-
SMS inklusive. Im Complete-L-Tarif sind es 200 Frei-Minuten und 150 Frei-SMS und im Complete-Tarif XL 1000 Frei-Minuten mit 300 Frei-SMS. Sowohl die Frei-Minuten als auch die Frei-SMS können in alle Netze genutzt werden, verfallen allerdings jeweils am Monatsende.
Kunden, die über ihre Frei-Kontingente hinaus telefonieren bzw. Kurzmitteilungen versenden, zahlen in den M+L-Verträgen 39 Cent/Minute und im XL-Vertrag 29 Cent/Minute. Kurzmitteilungen werden in allen drei Verträgen dann mit 19 Cent/SMS abgerechnet.
Ende Oktober hieß es, die Daten-Flatrate beinhaltet (je nach Tarif) eine Volumensperre, wobei der Zugang nicht gänzlich gesperrt wird, sondern nach einem bestimmten Kontingent einfach eine Drosselung des Zugangs erfolgt. Konkret hieß es, Kunden die die Datengrenze von 200 MB (im M-Tarif), 1-GB (im L-Tarif) oder 5-GB (im XL-Tarif) überschreiten, können ab da nur noch mit einer Datengeschwindigkeit von 64 KBit/s im
Downstream und 16 KBit/s im
Upstream das Internet nutzen.
Gestern nun äußerte sich T-Mobile noch einmal zu den Spekulationen über einen eingebauten "Flaschenhals" bei Überschreitung des Frei-Kontingentes der jeweiligen Daten-Flat. Es heißt, es sei zwar richtig, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Bandbreitenbegrenzung bei Überschreiten der zugestandenen Transfervolumen vorsehen, diese würde aber nur dann greifen, wenn das Unternehmen einen Missbrauch feststellt. Ein "Missbrauch" würde zum Beispiel dann vorliegen, wenn der Kunde den Datentarif gewerblich nutzt, um etwa massenhaft Werbe-E-Mails zu versenden. Weiter: Man habe nicht vor, jeden einzelnen Nutzer ständig zu überwachen. Wenn aber dauerhaft ein sehr hoher Datenverbrauch zu beobachten ist, dann geht man nicht mehr von einem "fairen Gebrauch" der Daten-Flat aus und dann wird die Bandbreite tatsächlich gedrosselt.
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Rubrik: Handy Tarife