
Der Hamburger Internet-Dienstleister für Internet- Telefon und Mobilfunk-Zugänge "freenet" veröffentlichte heute seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2007. Wie auch bei vielen anderen Konkurrenten in dem Geschäft, kann sich das Unternehmen zwar über wachsende Kundenzahlen freuen, nur die Gewinnmargen in den Einzelgeschäften werden immer geringer.
Die freenet-AG konnte innerhalb eines Jahres seine Vertragskundenzahl um 670.000 auf mittlerweile 6,32 Millionen Kunden erhöhen. Hierbei nutzen gut 2,9 Millionen Kunden einen Mobilfunk-Vertrag (vornehmlich durch mobilcom), 1,68 Millionen den so genannten Paid-Services und gut 1,27 Millionen Kunden einen
DSL-Zugang (Resale oder Komplett).
Der Umsatz der freenet AG lag im dritten Quartal 2007 bei 470 Millionen Euro und somit sieben Prozent unter den Vergleichszahlen im Jahre 2006. Der mit Abstand größte Umsatzanteil brachte die Mobilfunksparte mit gut 301,4 Millionen Euro, gefolgt vom
Festnetz/Internet-Geschäft mit gut 168,4 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz für die drei abgelaufenen Quartale des Jahres 2007 liegt bei 1,39 Milliarden Euro, das sind gut neun Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2006.
Vor allem veränderten Bilanzierungsvorschriften sei es zu verdanken, dass das EBITDA um mehr als 40 Prozent auf 60,3 Millionen Euro gestiegen ist. Im zweiten Quartal 2007 lag der EBITDA jedoch noch um 14,5 Prozent höher, also bei 70,5 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten 2007 kam freenet auf 196,3 Millionen Euro, das war ein Plus von mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Ganz zufrieden war freenet-Chef Eckhard Spoerr bei der Bekanntgabe seiner Zahlen nicht und so meinte er zum DSL-Geschäft: "Ein stärkeres Wachstum im DSL-Segment verhinderten vor allem Prozessprobleme beim Aufschalten von Komplettanschluss-Kunden durch die Deutsche Telekom sowie deren aktuelle Konditionen für DSL-Pakete." Diese lägen zwischenzeitlich unter den eigenen Einkaufspreisen bei der Telekom, und deshalb habe sich die freenet-AG zwischenzeitlich auch an die Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde gewandt. Die preisaggressiven DSL-Bündelprodukte und Mobilfunk-Discountangebote seien auch der Grund für sinkende Umsatzzahlen.
| Provider | Tipp: DSL FLATRATE von freenet |
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24,95 Euro bei DSL-2000
29,95 Euro bei DSL-6000
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Rubrik: Provider News