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20.11.2007United-Internet hat freenet-Übernahme-Verhandlungen abgebrochen
Ein Investor für das Gesamt-Paket "freenet-AG" mit Webhosting (Strato), Mehrwertdienste (Next-ID), DSL-Festnetzgeschäft (freenet) und Mobilfunk (mobilcom) hat sich nicht gefunden, dafür sorgt auch eine neue Holding 'MPS' (Eigentümer Drillisch und United-Internet mit je 50 Prozent) mit einer Sperrminorität bei freenet, denn die MPS besitzt das Drillisch-Aktienpaket an freenet mit 28 Prozent. Seit Wochen nun geht es darum, dass die Konzerne Drillisch und United-Internet das freenet-Unternehmen übernehmen wollen, wobei die Drillisch-AG die Mobilfunk-Sparte und die United-Internet-AG die DSL-Festnetzsparte übernehmen will. Webhosting und Mehrwertdienste sollen zur Teilfinanzierung verkauft werden. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Zunächst hieß es, die neue Holding sei gegründet worden, um die freenet-AG zu übernehmen, dann hieß es aber, die MPS hätte insgesamt nicht die Finanzkraft, um eine Übernahme zu realisieren und solle fortan nur noch als Kaufhemmnis für andere Finanzinvestoren dienen. In der Folge wurde vermeldet, dass sowohl die Drillisch-AG als auch die United-Internet-AG getrennte Verhandlungen mit der freenet-AG führen wollten. Die Medien meldeten, dass die Drillisch-AG selbst noch mehr Aktien ausgeben wolle, um damit zusätzliche freenet-Anteile zu erwerben und die United-Internet sich von zwei Banken eine Kreditlinie in Höhe von 500 Millionen Euro hat einräumen lassen. freenet-Chef Eckard Spoerr gehen diese Absichtsbekundungen der vermeintlichen Investoren nicht schnell genug und im Sinne der Gesamt-Aktionäre forderte er vergangene Woche eine eindeutige Aussage, was die potentiellen Investoren nun mit der freenet-AG vorhaben, und zwar noch in diesem Jahr. Ob nun die Aufforderung des Eckard Spoerr der Auslöser für die jüngste Veröffentlichung der United-Internet ist oder nicht, können wir Ihnen nicht sagen, wenigstens die United-Internet hat die Verhandlungen jetzt mit der freenet-AG abgebrochen. Konkret hieß es am Montagabend durch die United-Internet, man habe die Gespräche über eine strategische Kooperation mit der freenet-AG abgebrochen und man wolle auch nicht weiter mit freenet über einen möglichen Kauf verhandeln. Die Gründe, warum die United-Internet sich zurückgezogen hat, wollte das Unternehmen nicht nennen.
Rubrik: Alternative Zugänge
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