T-Mobile - 'freie' iPhones gar nicht so schnell zu realisierendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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27.11.2007T-Mobile - 'freie' iPhones gar nicht so schnell zu realisieren Die Betreiber von Mobilfunknetzen in Deutschland müssen nach den Lizenzbestimmungen jedem Kunden die Möglichkeit lassen, ohne größere Hindernisse zu einem anderen Mobilfunkanbieter wechseln zu können. -Genau- auf diesen Passus beruht unter anderem die Einstweilige Verfügung von Vodafone gegen seinen Konkurrenten T-Mobile, dass Apple-iPhone-Handy auch Kunden zugänglich zu machen, die keinen Vertrag mit der T-Mobile eingehen möchten. (Die T-Mobile ist der Exklusiv-Vertriebspartner von Apple für das neue iPhone-Handy.)Die T-Mobile hat sich scheinbar überhaupt nicht auf die Möglichkeit vorbereitet, dass diese Lizenzvorgabe auch für das iPhone-Paket (Zwangskoppelung iPhone-Handy : T-Mobile-Vertrag : SIM-Karte nur über T-Mobile) gelten könnte, denn die T-Mobile hat nach Meldung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" erhebliche Probleme, die Vorgaben aus der Einstweiligen Verfügung umzusetzen. Am 19.11.07 (also nur 10 Tage nach Start des Apple-iPhone-Handys in Deutschland) hatte die deutsche Vodafone eine Einstweilige Verfügung gegen den Konkurrenten T-Mobile und seinem Konzept, das iPhone-Handy exklusiv zu vermarkten, erwirkt. Der T-Mobile wurde angedroht, für jedes verkaufte (und gesperrte) iPhone eine Vertragsstrafe in Höhe von 250.000 Euro zahlen zu müssen und deshalb hatte die Deutsche Telekom eingelenkt und seit dem 21.11.07 gibt es das Apple-iPhone auch als entsperrtes Gerät zu kaufen (so wenigstens die Theorie).
So habe die T-Mobile am Mittwoch (21.11.07) bekannt gegeben, dass ab sofort auch SIM-LOCK-freie iPhones angeboten werden; am Donnerstag wurde ein Kunde in einem Shop noch "brüsk" zurückgewiesen, als er ein Gerät für 999 Euro kaufen wollte. "Da sind uns quasi über Nacht Prozesse aufgezwungen worden, die man normalerweise monatelang vorbereiten und testen würde. Dass es dabei zu Problemen kommen kann, ist leider unvermeidlich", wird T-Mobile-Pressesprecher Alexander von Schmettow zitiert. Der Spiegel berichtet weiter über einen Italiener, der eigens nach Deutschland gefahren war, um sich ein entsperrtes iPhone zu kaufen, um es in Italien zu nutzen (bis dato wird das iPhone dort noch nicht angeboten) und erst in einem dritten Telekom-Shop wollte man ihm ein vertragsfreies iPhone überlassen. Hier konnte er dann zwar das Handy bar bezahlen, musste aber dann stundenlang warten, bis sich die dortigen Mitarbeiter über das Procedere der Freischaltung informiert hatten und die dann gegebene Auskunft dann letztlich doch falsch war. Der sich im Shop als Fachmann ausgewiesene Mitarbeiter war zunächst der Meinung, dass -ER- das iPhone freischalten kann, doch funktioniert eine Freischaltung nur über einen iTune-Account des Kunden. Beim Kauf des entsperrten iPhones hat der jeweilige T-Mobile-Verkäufer die E-Mail-Adresse des Kunden sowie die weltweit einmalige IMEI-Nummer des Handys aufnehmen und diese an Apple senden. Wichtig: Wer bereits einen Account für Apples iTunes Store hat, muss die dort registrierte Adresse angeben. Umgekehrt muss man die beim iPhone-Kauf angegebene Adresse verwenden, um sich im iTunes Store zu registrieren, wenn man dort bislang keinen Account hatte. Wird dieses Procedere eingehalten, so sendet Apple die Freischaltung auf das entsprechende Handy. Dennoch sollen Wartezeiten von mindestens 48 Stunden auch dann noch keine Seltenheit sein. Der Spiegel erklärt diese Verzögerungen einerseits durch die Zeitverschiebung zwischen dem Apple-Hauptquartier in Kalifornien und T-Mobile in Deutschland, andererseits spekuliert das Magazin, es würde wohl eine erhebliche Nachfrage nach entsperrten Geräten geben. So wird dann auch Pressesprecher von Schmettow mit den Worten zitiert: "Wir bitten die Kunden hierfür um Verständnis, wir arbeiten intensiv daran, das Procedere zu optimieren. Für den Italiener hat sich die ganze Mühe trotzdem nicht gelohnt, er kann das iPhone nämlich nicht in seinem Heimatland nutzen. Anders als bei jedem Billig-Handy, lässt sich das iPhone mit einer fremden SIM-Karte im Ausland nicht nutzen, "das Gerät stürzt einfach ab", weiß Apple-Spezialist Volker Riebartsch zu berichten. Nicht einmal "... Telefon- oder SMS-Funktion lassen sich nutzen ...", so Riebartsch. Lesen Sie auch: - T-Mobile iPhone oder Vodafone Qbowl?
Rubrik: Handy Modelle
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