Schlappe für mobilcom - Milliardenklage abgewiesendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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17.01.2008Schlappe für mobilcom - Milliardenklage abgewiesen Im Jahre 2000 hatte der deutsche Mobilfunk-Service-Provider 'Mobilcom' in Kooperation mit dem französischen Mobilfunk-Riesen 'France-Télécom' eine von insgesamt sechs UMTS-Lizenzen für Deutschland erworben und zahlte dafür mehr als acht Milliarden Euro. Die France-Télécom stieg im Jahre 2002 aus dem Gemeinschaftsprojekt aus und stürzte mobilcom damit in eine schwere Krise: mobilcom konnte den Aufbau des UMTS-Netzes nicht finanzieren, musste dann letztendlich die Lizenz zurückgeben und der mobilcom-Firmengründer 'Gerhard Schmid' ging privat in Insolvenz. In der Folgezeit versuchte mobilcom, bzw. Schmid, Schadensbegrenzung zu betreiben. Zunächst wurde versucht, die Lizenzzahlungen an die Bundesnetzagentur als steuerpflichtige Ausgaben deklarieren zu lassen, um wenigstens noch die Vorsteuer aus den geleisteten Milliardenzahlungen aufrechnen zu können, doch diese Klage scheiterte und dem Bund blieben Milliardenzahlungen an Steuererstattungen erspart.
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