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22.01.2008IG Metall - Nokia will Standort Bochum möglichst schnell schließen
Am Rande der Solidaritätskundgebung in Bochum meinte IG-Metall-Chefin Ulrike Kleinebrahm, der Nokia-Vorstand habe zwar eine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft gezeigt, es sei allerdings völlig offen, ob daraus auch eine Verhandlungsbereitschaft abzuleiten sei. In der vergangenen Woche hatte Nokia angekündigt, sein Werk in Bochum schließen zu wollen. Zukünftig soll die Produktion von einfachen Handys in Rumänien und Ungarn aufgenommen werden, dort betragen die Personalkosten nur ein Zehntel von dem, was man an deutsche Arbeitnehmer zu zahlen hat. Selbst wenn in den nächsten Jahren Gehaltserhöhungen zu erwarten sind, seien diese Standorte dann immer noch günstiger als jetzt Deutschland. Mobilfunk-Prepaid-Tarife schon ab 5 Cent/Minute in alle Netze!
Von der Schließung des Werkes in Bochum sind direkt gut 2000 Arbeitsplätze betroffen. Dazu kommen noch weitere 2000 Arbeitsplätze von Leiharbeitnehmern und Arbeitnehmern aus Zuliefererbetrieben. Zwischenzeitlich mussten bereits Leiharbeitnehmer den Weg zur Arbeitsagentur antreten.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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