freenet will DSL-Geschäft nun doch verkaufendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
21.02.2008freenet will DSL-Geschäft nun doch verkaufen Im Laufe des Jahres 2007 gab es bei der freenet AG ein 'Auf' und 'Ab' hinsichtlich Meldungen, das Unternehmen solle kurz nach der Verschmelzung mit der mobilcom wieder zerschlagen werden. Initiator dieser Strategie war der Drillisch-Chef Paschalis Choulidis, der zunächst unbedingt mit der Mobilfunk-Sparte 'mobilcom' fusionieren wollte und, als -DAS- der freenet-Chef Eckard Spoerr ablehnte, kaufte er sich kurzerhand bei der freenet-AG ein, suchte sich mit der United-Internet-AG einen Partner und versuchte dann eine Komplett-Übernahme. Obwohl Drillisch und die United-Internet sich über eine gemeinsame Holding zwischenzeitlich mit 25 Prozent eingekauft hatten, setzte freenet-Chef Spoerr Ende 2007 dem ganzen Spuk ein Ende und verkündete, das Unternehmen werde jetzt doch eigene Wege gehen. Nun heißt es in den Medien: Die Hamburger freenet-AG will sein DSL-Zugangsgeschäft verkaufen. Weiter heißt es, zwischenzeitlich würden bereits Gespräche mit potentiellen Kaufinteressenten laufen, um welche Unternehmen es sich hierbei handelt, ist allerdings nicht bekannt. Zu vermuten ist aber, dass die United-Internet-AG dabei eine große Rolle spielen wird, denn einerseits hatte United-Internet-Chef Ralph Dommermuth stets verkündet, Interesse an die freenet-DSL-Sparte zu haben, andererseits hatte er im Dezember 2007 die Kaufverhandlungen abbrechen müssen, weil Aktienspekulanten den Preis der freenet-Aktie künstlich nach oben getrieben hatten.
Derzeit verwaltet die freenet AG rund 1,3 Millionen DSL-Kunden, allerdings hat freenet Probleme, seine DSL-Produkte in einem nennenswerten Umfang an den Kunden zu bringen. Diese Konstellation kommt dem United-Internet-Chef Dommermuth gerade recht. Er ist der Meinung, dass zukünftige DSL-Provider nur dann noch bestehen können, wenn sie größenmäßig ganz vorne mitspielen und deshalb kauft er lieber DSL-Kunden ein, als dass er sie mühselig übers Neukundengeschäft akquirieren müsste. Erst Ende Januar wurde bekannt, dass er sein Aktienpaket an 'Versatel' auf 25 Prozent aufgestockt hat.
Rubrik: Provider News
Weitere relevante Rubriken: Telekommunikation Services | Unternehmenspolitik
Frühere Artikel aus dieser Rubrik:
|
Internet: DSL / ISDN / Breitband:Handy / Mobile Kommunikation:
Ältere News:
mobilcom bietet 'Big Flat XXL' für 'Vielnutzer' Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe-Ricke jetzt bei United-Internet Bayern - Mobilfunk-Kritiker planen Dachverband China - Festnetzkunden wandern millionenfach zu Mobilfunk-Anbieter ab Immer noch Auftragsstau bei bestellten DSL-Anschlüssen Apple-Patent? - Touchscreens unterscheiden Fingerkuppen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||