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09.03.2008Motorola-Handy-Chef 'Stuart Reed' - gefeuert?
Motorola verzeichnet seit gut eineinhalb Jahren einen massiven Einbruch im Handy-Geschäft. Hieß es noch vor zwei Jahren, man wolle sogar dem Marktführer Nokia seine Position streitig machen, so zog jetzt Samsung an Motorola vorbei. Motorola war nach dem sensationellen Erfolg des 'RAZR'-Handys zur Nummer ZWEI der weltgrößten Handy-Hersteller aufgestiegen. Das Unternehmen konnte den Erfolg der RAZR-Serie in einer neuen Linie allerdings nicht wiederholen und ist nun nach Nokia und Samsung die Nummer DREI im Mobilfunkgeschäft. Mobilfunk-Prepaid: Community-Gespräche schon ab 3 Cent/Minute!
Anfang Februar 2008 hatte Motorola-Chef 'Greg Brown' die Handy-Sparte zur Chefsache erklärt. Seinerzeit hieß es Stuart Reed würde im Konzern verbleiben, doch offensichtlich gab es erheblich mehr Differenzen zwischen Brown und Reed, als in den Medien bekannt wurden. Am Rande des Mobile World Congress 2008 in Barcelona (Mitte Februar) meinte Greg Brown, er wolle sich persönlich um die Handy-Sparte kümmern und hoffe, diese Sparte wieder zum Erfolg bringen zu können. In diesem Zusammenhang kündigte er auch erhebliche Einsparungsmaßnahmen, allerdings auch neue Modelle an. In den Medien wird auch spekuliert, dass Motorola unter Umständen die Handy-Sparte verkaufen will. Marktbeobachter sehen allerdings derzeit wenige Chancen, dass sich überhaupt ein potentieller Interessent finden wird.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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