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14.04.2008'RIM'-Entwicklungszentrum 'Blackberry' kommt nach Bochum?
Nokia-Betriebsrat und auch die Gewerkschaft haben zwischenzeitlich erreicht, dass es für die entlassenen Mitarbeiter aus dem eigentlichen Nokia-Produktionswerk eine Auffanggesellschaft geben wird und Nokia hierfür gut 200 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Immer wieder aber hieß es, die Forschungsabteilung sowie die Abteilung für "Integrierte Lösungen im Bereich Fahrzeugindustrie" würden von der Auflösung nicht betroffen sein, sie sollten an potentielle Interessenten verkauft werden. Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !
Nun nennt das Nachrichten-Magazin 'Focus' für die Forschungsabteilung einen Namen, nämlich 'Research in Motion' (RIM) aus Kanada. Es heißt, RIM suche für seine Entwicklungsabteilung einen neuen Standort und außerdem talentierte Mitarbeiter, die sie an der Ruhr Universität oder dem Horst-Görtz-Institut zu finden glauben. RIM wolle in Europa ein Zentrum für Forschung und Entwicklung eröffnen und ist der Meinung, der Standort Bochum sei eine Interessante Option. Laut Focus soll die Entscheidung für Bochum auch bereits gefallen sein. Aus dem Hause Nokia kommt eine etwas abgewandelte Version der RIM-Aktivitäten für den Standort Bochum. Es heißt, RIM sei einerseits nur an die hoch qualifizierten Ingenieren interessiert, andererseits möchte sich das Unternehmen näher an das Test- und Innovationszentrum seines Großkunden Vodafone (Düsseldorf) nieder lassen.
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