United-Internet - Kaufofferte für freenet liegt jetzt bei 14 € / Aktiedsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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15.04.2008United-Internet - Kaufofferte für freenet liegt jetzt bei 14 € / Aktie
Um die freenet AG gibt es seit Anfang 2007 ein AUF und AB hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung des Konzerns und des Geschäftes. Nach einem gut eineinhalb Jahre andauernden Streites mit Einzelaktionären, konnte die freenet AG im März 2007 endlich mit dem Mobilfunk-Service-Provider 'mobilcom' fusionieren, doch kurze Zeit später forderten die Kapitalgeber eine erneute Aufteilung. Treibende Kraft war hierbei vor allem die Drillisch AG, die gerne mit der mobilcom verschmelzen würde, das DSL-Geschäft sollte an die United-Internet verkauft werden. Die Drillisch AG und die United-Internet AG gründeten im Jahre 2007 eine gemeinsame Holding und sicherten sich insgesamt 25 Prozent freenet-Aktien. Zunächst sollte die Holding den freenet-Konzern komplett übernehmen, später dann sollte die freenet aufgeteilt werden, wobei das Mobilfunk-Geschäft an die Drillisch AG und das DSL-Festnetzgeschäft an die United-Internet AG gehen sollte. Letztlich aber konnte die gemeinsame Holding das Gesamtpaket 'freenet' nicht finanzieren und ein möglicher Deal platzte Ende 2007. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
freenet-Chef Eckhardt Spoerr orientierte sich Anfang 2008 neu und überraschte die Wirtschaft mit dem Vorhaben, einerseits das Mobilfunk- und DSL-Geschäft zu trennen, andererseits das Mobilfunkgeschäft der debitel-Gruppe übernehmen zu wollen (derzeit laufen Übernahmeverhandlungen in der Größe zwischen 1,4 und 1,5 Milliarden Euro; die Verträge sollen Ende dieser Woche unterschrieben werden). Die freenet AG würde sich mit diesem Deal, mit einem Schlag zum drittgrößten Mobilfunkanbieter (nach der T-Mobile und Vodafone) mausern. Immer noch steht aber die Frage der DSL-Sparte im Raum und immer noch ist die United-Internet nicht abgeneigt, das DSL-Geschäft der Hamburger zu übernehmen. Allerdings möchte die United-Internet in Kooperation mit der Drillisch AG das Gesamt-Paket 'freenet' übernehmen und 'bittet' Eckhardt Spoerr jetzt in einem Brief, die Zukunft der freenet AG nicht durch das 'Wagnis' debitel zu gefährden. Die "Welt" berichtet, Ralph Dommermuth habe sein Angebot von 12,80 Euro / Aktie auf 14,00 Euro / Aktie noch einmal erhöht, schreibt aber: "Bitte lassen Sie sich nicht ohne Not zum Erfüllungsgehilfen von Permira (Großinvestor bei debitel) und den debitel-finanzierenden Banken machen." Der debitel-Verkauf sei vielmehr aus der Not geboren und wenn er einen entsprechenden Übernahmevertrag abschließt, würde er alles auf einer Karte setzen. Obwohl die Drillisch AG und die United-Internet-AG Ende 2007 jeweils im Alleingang mit der freenet AG verhandelt hatten, soll das freenet-Paket jetzt scheinbar doch über die, immer noch vorhandene, gemeinsame Holding übernommen und dann aufgeteilt werden. Eine debitel-Last würde derartige Pläne aber endgültig zum Scheitern bringen.
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