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24.04.2008Apple - iPhone-Absatz insgesamt enttäuschend Mit dem 29.März 2008 endet das zweite Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2007/2008. Im ersten Quartal 2008 konnte Apple seinen Umsatz von 5,26 Milliarden US-Dollar (1.Q. 2007) um 43 Prozent auf insgesamt 7,51 Milliarden US-Dollar steigern. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Netto-Gewinn um 36 Prozent auf nunmehr 1,05 Milliarden US-Dollar, so Appel-Chef Steve Jobs bei Verkündung der Geschäftsergebnisse. Zugpferd im Apple-Geschäft waren im ersten Quartal 2008 vornehmlich die Computer. In Zahlen ausgedrückt, konnte das Unternehmen seinen Absatz bei den Personalcomputern um 51 Prozent (2,289 Millionen Stück) und bei den Notebooks sogar um 61 Prozent (1,433 Millionen Stück) steigern. Auch bei dem, erst im Januar vorgestellten, extra dünnen Notebook 'Mac Air' registrierte das Unternehmen beachtliche Verkaufszahlen. Alleine in den USA wurden 883.000 Rechner dieses Typs verkauft, in Europa 627.000 sowie in Japan immerhin noch 118.000 Stück.
Zwischenzeitlich hat Apple das iPhone-Geschäft in Europa weiter ausgeweitet (neben Großbritannien, Deutschland oder Frankreich sind Länder wie Österreich oder Irland hinzugekommen), doch die Nachfrage nach dem iPhone ist in Europa eher gering. Marktbeobachter und Analysten vermuten, dass die europäischen Endverbraucher lieber auf die UMTS-Version des Handys warten. Das derzeitige iPhone-Handy ist nur über Exklusivvermarkter in Verbindung mit einem Mobilfunk-Vertrag zu bekommen; die freie Nutzung über andere Mobilfunk-Anbieter oder Netze ist sehr eingeschränkt. Analysten und Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple sich bei den UMTS-iPhone-Handys von dem Vertriebskonzept der Exklusivvermarkter trennen wird, um die neuen iPhones dann selber zu vermarkten. Soweit man den Medienspekulationen Glauben schenken kann, soll das iPhone-Handy in etwa drei Monaten auf den Markt kommen. Verschiedene Portale berichten, es soll dann drei verschiedene Versionen geben, nämlich ein iPhone mit einer aufklappbaren QWERTY-Tastatur, ein Slider-Handy und ein Handy in der bisher bekannten Form. Die verschiedenen Versionen sollen stärker auf die Bedürfnisse der Endkunden ausgerichtet sein. So soll das Handy mit der QWERTY-Tastatur mehr als Ergänzung für Notebooks im mobilen Internet dienen, das Slider-Handy soll durch ein größeres Display das Surfen im Internet erleichtern und die bekannte Form des iPhones soll einen Schwerpunkt auf Musik und Videos legen.
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