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24.04.2008United-Internet + Drillisch fordern Abstimmung über freenet-debitel-Deal Die MSP Holding GmbH, freenet-Anteilseigner mit 25,24 Aktien, fordert die freenet-Führung in einem Brief auf, sich die beabsichtigte Übernahme der debitel-Gruppe durch eine Aktionärs-Hauptversammlung absegnen zu lassen. Die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX schreibt hierzu, die hinter der MSP-Holding stehenden Eigentümer United-Internet AG und Drillisch AG hätten dem freenet-Chef Eckhard Spoerr in einem Brief mitgeteilt, eine etwaige debitel-Übernahme würde eine entscheidende Weichenstellung für die zukünftige Ausrichtung des freenet-Unternehmens bedeuten, die auch massive Auswirkungen auf den derzeitigen Aktionärskreis hätten. Aus diesem Grund sollten die Aktionäre zuvor über einen möglichen Erwerb abstimmen. Der freenet-Aufsichtsrat hatte am Wochenende dem freenet-Vorstand und auch freenet-Chef Spoerr seinen Segen für die debitel-Übernahme erteilt. Am Wochenende hieß es, freenet sei sich bereits mit dem debitel-Haupteigner 'Permira' und auch mit den beteiligten Banken handelseinig; die Kaufsumme wird mit gut 1,6 Milliarden Euro angegeben. Bis es zur endgültigen Unterschrift kommt, seien lediglich kleinere Einzelfragen zu klären, darunter die Zustimmung der deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber zur Nutzung ihrer Netze.
Die freenet AG ist derzeit im DSL-Festnetzgeschäft sowie im Mobilfunk-Service-Bereich aktiv. Geplant ist, das DSL-Geschäft auszugliedern und zu verkaufen und das Mobilfunkgeschäft auszuweiten. Mit der Mobilfunk-Sparte von freenet (ehemalig mobilcom) und dem debitel-Geschäft würde freenet insgesamt mehr als 19 Millionen Mobilfunkkunden vereinen und sich damit zur Nummer DREI im deutschen Mobilfunkgeschäft mausern. Nur die T-Mobile und Vodafone betreuen noch mehr Kunden als die (dann neue) freenet AG.
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