Permira-Kreditgeber stimmen debitel-Kauf an freenet zudsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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25.04.2008Permira-Kreditgeber stimmen debitel-Kauf an freenet zu Der Großinvestor 'Permira' kontrolliert den größten Teil der debitel-Gruppe, zu der neben dem Mobilfunk-Service-Provider 'debitel' auch 'Talkline' oder auch der Prepaid-Discounter 'Callmobile' gehören. Das Gesamt-Paket hat eine Größenordnung von gut 1,6 Milliarden Euro, wobei allerdings gut 1,1 Milliarden Euro von Banken wie beispielsweise den Kreditgebern 'J.P. Morgan', 'Lehman Brothers', 'Deutsche Bank', 'UBS', 'Royal Bank of Scotland Group' und 'UniCredit', finanziert sind. Die freenet AG aus Hamburg will nun die debitel-Gruppe übernehmen, die Zustimmung dazu hat der Vorstand bereits vom Verwaltungsrat erhalten und nun fehlten unter anderem noch die Zustimmungen der Banken. -DIESES- Kapitel ist nun auch erledigt, denn alle Banken haben dem Kauf/Verkauf zugestimmt, heißt es nun im Heise-Ticker, der sich auf eine Meldung der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX bezieht. Um den Deal nun endgültig perfekt zu machen, fehlen nur noch die Zustimmungen der Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile sowie Vodafone, weil sowohl freenet-Mobil als debitel nur Service-Dienste für ihre Kunden anbietet und die Netze der Mobilfunknetzbetreiber nutzen muss. -DIESE- aber, also speziell T-Mobile und Vodafone, haben angesichts der Schuldenlast Bedenken über einen möglichen Einnahmeverlust und fordern, wie auch zuvor von Permira, Bürgschaften in dreistelliger Millionenhöhe.
freenet-Chef Eckhard Spoerr will sich aber auf keinerlei (weiteren) Verhandlungen mit der MSP einlassen, so sieht es wenigstens von außen her aus und wahrscheinlich wird es wohl zu einer Übernahme der debitel-Gruppe durch freenet kommen. Wie es dann weiter geht, könnte spannend werden, denn auch der seinerzeitige freenet-Deal mit der mobilcom lief nicht reibungslos über die Bühne. Zwar war der freenet-mobilcom-Deal relativ schnell perfekt, doch sah sich Eckhard Spoerr danach mit insgesamt 27 Einzelklagen von Klein-Aktionären konfrontiert, die dem Unternehmen im Vergleichsverfahren mehr als sechs Millionen Euro kosteten. Die freenet-mobilcom - Fusion war gerade abgeschlossen, da hieß es auch schon wieder, Spoerr soll Einzelkäufer für die DSL- und Mobilfunk-Sparte suchen; der Konzern wird wieder aufgeteilt.
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