Handy-TV im 'DMB'-Format (Watcha) wird eingestelltdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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29.04.2008Handy-TV im 'DMB'-Format (Watcha) wird eingestellt Der im Mai 2006 gestartete Fernsehdienst für Handys "Watcha", wird vom Betreiber "Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH" (MFD GmbH) eingestellt. Watcha beruht auf den Standard 'DMB' (Digital Multimedia Broadcasting) und bietet im Gegensatz zu dem von der EU favorisierten DVB-H-Standard lediglich maximal acht Fernsehprogramme Platz. Außerdem benötigen die speziellen Endgeräte mehr Energie für den Empfang bzw. Ausstrahlung dieser Sendungen. Nun heißt es in übereinstimmenden Meldungen der Branchendienste 'Kontakter' und 'Digitalmagazin', das Watcha-Produkt wird voraussichtlich zum Mai dieses Jahres gestoppt, derzeit werden die vorhandenen Kunden über die bevorstehende Einstellung informiert. Bis dato bietet das Watcha-Paket fünf TV-Programme sowie ein multimediales Hörfunkangebot.
"Dumm gelaufen" kann man da nur zu den Kunden mit einem DMB-fähigen Handy sagen, denn diese waren nicht gerade billig. Auch potentielle Kunden, die sich für ein Handy mit DVB-H-Empfangsteil interessieren, sollten mit dem Kauf vielleicht noch etwas warten. Zwischenzeitlich zeigt sich nämlich eine weitere Alternative, und zwar Handys mit einem DVB-T-Empfangsteil. Bei DVB-H handelt es sich um einen Übertragungsstandard für digitale Fernsehbilder, der speziell für Handys entwickelt wurde (daher auch der Buchstabe 'H' nach der Standardbezeichnung). Digitale Fernsehbilder werden aber auch 'terrestrisch' (also über Antenne) übertragen und hier bieten zwischenzeitlich die Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O2-Germany geeignete Empfangsgeräte mit einem so genannten DVB-T-Empfangsteil. Mit diesen Geräten können Sie ganz sicher zur Fußball-EM, Bilder "auf dem grünen Rasen" empfangen. Nachteil: Die Mobilfunk-Netzbetreiber haben keine Möglichkeit, Fernseh-Beiträge, die speziell für kleine Handy-Displays optimiert sind, zu produzieren; dies bleibt der Plattform Mobile 3.0 im DVB-H-Format vorbehalten.
Rubrik: Alternative Zugänge
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