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13.05.2008Preiskampf und Sparprogramm machen Versatel zu schaffen Der in Düsseldorf ansässige unabhängige Festnetzbetreiber, die Versatel AG, hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2008 veröffentlicht. Hiernach musste das Unternehmen weitere Verluste hinnehmen. Konkret haben sich die Verluste im Vergleich zum Vorjahresquartal 2007 von seinerzeit 7,9 Millionen Euro Verlust auf nunmehr 26,5 Millionen Euro Verlust ausgeweitet. Der so genannte EBITDA-Wert (Gewinn vor Abzug der Zinsen Abschreibungen und Steuern) lag in diesem Quartal bei 47,3 Millionen Euro (im 1.O.2007 waren es noch 54,1 Millionen Euro). Damit legte Versatel ein erheblich schlechteres Quartalsergebnis vor, als es noch von Analysten vorausgesagt worden war. Versatel-Chef Peer Knauer begründete das Ergbnis vor allem mit Rückstellungen für das selbst aufgelegte Sparprogramm in Höhe von 11,5 Millionen Euro. Hierdurch hätten sich auch höhere Abschreibungen und steuerliche Effekte negativ ausgewirkt.
Speziell an DSL-Breitbandkunden konnte das Unternehmen im ersten Quartal insgesamt 30.100 DSL-Neukunden akquirieren, die mit 89,6 Millionen Euro zu Umsatz beitrugen. Der gesunkene Preis für die DSL-Produkte, sowie die gestiegenen Kosten für die Gewinnung der Kunden, verhinderten allerdings eine Verstärkung des Geschäftes. Knauer machte vor allem das "... aggressive Verhalten ..." der Deutschen Telekom im Bereich Breitband-Internet-Angebote für diese Tendenz verantwortlich.
Rubrik: Provider News
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