Bei 'TeliaSonera'-Verkauf sieht schwedisches Militär Sicherheitsproblemedsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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22.05.2008Bei 'TeliaSonera'-Verkauf sieht schwedisches Militär Sicherheitsprobleme Schon länger ist bekannt, dass die schwedische Regierung ihre Aktienanteile an dem vormals staatlichen Telekommunikationsunternehmen 'TeliaSonera' verkaufen will. Nun meldet das schwedische Militär Bedenken an, wenn die Staatsanteile verkauft werden und der Käufer nicht ausreichend in sicherheitsrelevanter Hinsicht überprüft wurde. Das Militär sieht, so ein Bericht des 'Financial Times', im Falle eines Verkaufes der Staatsanteile eine erhebliche Gefährdung für die innere Sicherheit des Landes, da das Militär TeliaSoneras Netzwerke für geheime militärische Einrichtungen und interne Kommunikationswege nutzt. In welchem Umfang die Netzwerke genutzt werden und welche Einrichtungen durch die mögliche Einsicht neuer Eigentümer gefährdet sein könnten, nannte das Militär nicht. Der Befehlshaber der schwedischen Streitkräfte der Sektion Command, Control und Communications "Per Nilsson" meinte nur: "Jeder Eigner, ob nun inländisch oder ausländisch, muss einer gründlichen Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Ein Besitzer, der nicht vertrauenswürdig ist, könnte sein Wissen zum Schaden Schwedens einsetzen".
Laut der Wirtschaftszeitung 'Financial Times' sind einige sehr namhafte Unternehmen aus dem Bereich Telekommunikation daran interessiert, die schwedischen Staatsanteile der TeliaSonera zu übernehmen. Dazu gehören neben der Deutschen Telekom auch die France Telecom und auch chinesische Telekommunikationsfirmen, aber auch Investoren aus dem Mittleren Osten.
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