Uni Wien - angebliche Erbgutschäden durch Handy-Strahlen frei erfunden?dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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24.05.2008Uni Wien - angebliche Erbgutschäden durch Handy-Strahlen frei erfunden? Die Universität Wien hat in den Jahren 2005 und 2008 Untersuchungen veröffentlicht, die beweisen wollen, dass Mobilfunkstrahlen eine direkte Auswirkung auf das Erbgut des Menschen haben. In den Studien ging es vor allem um hochfrequente elektromagnetische Strahlungen im Bereich von 1.800 MHz sowie 1.950 MHz, bei denen so genannte DNA-Brüche festgestellt worden sein sollen. 1.800 MHz wird als Sendefrequenz von den Mobilfunk-Netzbetreibern E-Plus und O2-Germany (E-Netze) genutzt, 1.950 MHz für UMTS. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet jetzt, die besagten Studien seien falsch, ihre Werte seien bewusst manipuliert worden. Das Magazin beruft sich auf Informationen aus einer von der Universität selbst eingesetzten Kommission. Diese hätte festgestellt, so Der Spiegel, dass eine einfache Laborkraft "... über Jahre ..." wissenschaftliche Ergebnisse manipuliert hätte. Sie sei sogar auf frischer Tat erwischt worden, man habe das Arbeitsverhältnis zwischenzeitlich beendet.
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