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17.10.2005

Provider News

Auch Vodafone entschädigt Handy-Payment Opfer

Vodafone erstattet an Handy Payment OpferGegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus" erklärte ein Vodafone-Sprecher, dass auch sie die entstandenen Schäden ihrer Kunden bei der sogenannten Handy-Pament-Abzoge erstatten werden. Im Focus heißt es dazu: "Die betroffenen Kunden sollten die Vodafone-Hotline anrufen und eine Gutschrift beantragen."

In der vergangenen Woche war durch die ARD-Sendung "plusminus" bekannt geworden, dass alleine O2-Germany 8000 Kunden hat, die durch fragwürdige Geschäftsmethoden von Dienste-Anbieter über Handy-Payment abgezockt wurden. Plusminus spricht in seiner Veröffentlichung sogar von 20.000 geschädigten Kunden bei T-Mobilewährend für E-Plus keine Zahlen genannt wurden und Vodafone überhaupt nicht erwähnt wurde.

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Sofort nach Bekannt werden der Schäden erklärte sich O2 Germany bereit, seinen geschädigten Kunden das Geld zu erstatten. "Wir sind als Mobilfunkbetreiber ebenso wie die Kunden getäuscht worden", wird Stefan Zuber von O2 bei plusminus zitiert. O2 hat sofort die Notbremse gezogen und - erstmalig in Deutschland - Rückzahlungen in Millionenhöhe angekündigt. Außerdem erhält jeder betroffene Kunde ein Entschuldigungsschreiben. T-Mobile und E-Plus hielten sich zunächst "bedeckt"; Vodafone wurde nicht genannt. Kurz nach Ankündigung von O2 und seiner Erstattungsabsicht zog T-Mobile nach und versprach ebenfalls eine komplette Erstattung der entstandenen Schäden und das unabhängig davon, ob sich die geschädigten Kunden melden. E-Plus erklärte zumindestens die Absicht, seinen geschädigten Kunden beim Versuch der Rückforderung zu helfen.

Nun erklärt auch der letzte große Mobilfunkanbieter, Vodafone, sich bereit, wenigstens -den- Kunden die Schäden zu erstatten, die eine Erstattung beantragen.

Hintergrund der entstandenen Schäden sind Payment-Dienste, die auf Webseiten wie hausaufgaben.de angeboten wurden: Die Opfer (vor allem Kinder) wählen sich auf derartige Portale ein, um sich beispielsweise eine Referat-Vorlage zu downloaden. Um den Zugang zum Referat zu erhalten, wird den Kindern suggeriert, sie hätten für rund 10,00 Euro einen 3-Tage-Zugang als "Abo", die sie über ihr Handy bezahlen können. Nach der sogenannten Autorisierung durch Eingabe der Handy-Nr., sowie Bestätigung einer SMS, werden die "Service-Kosten" dann über die Telefonrechnung abgebucht. Was aber sehr viele Kunden nicht wussten, sie hatten damit ein Jahres-Abo abgeschlossen, wobei nun entsprechende Gebühren für die angeblichen Abo-Dienste eingezogen wurden.



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