
In Zeiten der sogenannten "Resale"-
Provider ist die Buchung eines
DSL-Tarifes bei vielen Providern nur noch in Verbindung mit der Übernahme des
DSL-Anschlusses möglich. Das heißt, Neukunden, die zu einem anderen Provider wechseln wollen, müssen einen bestehenden DSL-Anschluss (Beispiel T-DSL von der Telekom) kündigen und einen neuen Anschluss bei dem zukünftigen Provider beantragen. In der Regel läuft ein Wechsel des DSL-Anschlusses relativ problemlos, weil die Provider den "Antragswust" oft übernehmen, wobei der Kunde vom Wechsel nicht großartig etwas merkt. Probleme gibt es bei DSL-Anschlüssen von Resale-Provider immer dann, wenn innerhalb des DSL-Zuganges technische Probleme auftreten. Hier verweist der Provider auf die Telekom (weil die Leitungen tatsächlich noch der Telekom gehören) und die Telekom verweist auf den Provider, weil dieser für den Anschluss zuständig ist.
Diese "Hemmschwelle" für den Kunden hat der DSL-Zugangs-Provider Strato nun gelöst, indem er -trotz Resale-Vertrag- nicht unbedingt auf einen Wechsel von der Telekom (T-DSL) zu Strato-DSL besteht. Neukunden können also eine
Flatrate bei Strato buchen und brauchen mit ihrem eigentlichen T-DSL-Anschluss nicht zu wechseln.
Auch für die sogenannte DSL PureFlex für 2,95 Euro kann der Neukunde seinen T-DSL-Anschluss von der Telekom behalten. Die DSL PureFlex für 2,95 Euro ist eine DSL-Flatrate mit einem Freivolumen von 2.000 Megabyte ohne Zeitlimit. Sofern der Kunde innerhalb eines Monats sein Kontingent von 2.000 Megabyte verbraucht hat, greift automatisch die sogenannte "FlatratePlus-Automatik", die allerdings den Preis einmalig um 9,90 Euro erhöht, das heißt, der Kunde zahlt dann in diesem Monat maximal 12,85 Euro.
Rubrik: DSL-Tarif Infos