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16.06.2008BTU Cottbus untersucht Stressfaktoren beim Umgang mit technischen Geräten
Die Forschungen hätten gezeigt, so die Projektleiterin, Annette Hoppe im Gespräch mit der Deutschen Presse Agentur, dass die Menschen sich zunehmend von den vorgegebenen Arbeitsabläufen in der Technik beeinflussen lassen und dadurch mehr und mehr unter psychischen Stress gesetzt werden. Dies gelte sowohl für das Telefonieren mit einem Handy, als auch bei der Bedienung von Personal-Computern und auch für Steuerungsanlagen in Großbetrieben. Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !
Die Forscher hätten in ihren Untersuchungen festgestellt, so Hoppe weiter, dass die Technikvorgaben den Bediener einerseits unter Zeitdruck, andererseits auch unter Ablaufzwänge und Reizüberflutungen stellen. Beim Versagen der Technik seien die Anwender geneigt, die Fehler in der eigenen Person zu suchen und hierdurch entsteht zusätzlicher psychischer Druck in Form von Stress. Der Mensch braucht bei der Bedienung elektronischer Anlagen zunehmend die soziale Kommunikation als Sicherheitsbedingung, so Hoppe. Zwischenzeitlich zeigen, nicht nur in Deutschland, Hersteller von technischen Anlagen großes Interesse an den Forschungen. Hoppe meint, als Ergebnis der Technik-Stress-Forschung, könne man 'menschengerechte Technik' auf Sicht mit einem Art 'Gütesiegel' (stressarm) versehen und dieses Siegel könne letztlich einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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