
Der Chip-Riese
Intel will mit neuer Hard- und Software für IP-Anwendungen Diensteanbieter wie Service-
Provider, aber auch Unternehmen unter die Arme greifen, damit diese zukünftig neue Multimedia-Dienste wie
Voice over IP in reinen IP-Netzwerken sowie in Hybridnetzen bereitstellen können. Hierzu bietet Intel nun die sogenannte "Software NetStructure
Host Media Processing" (HMP) und die "NetStructure Digital Network Interface Boards" an. Laut Intel ist es damit möglich, neben Stimm- und Textformaten auch Videoübertragung in Multimedia-Diensten anzubieten.
Je nach Betriebssystem gibt es verschiedene Versionen: So steht die Version 1.5 von Intels NetStructure Host Media Processing für Linux zur Verfügung. Intel bietet mit dieser Software die Möglichkeit, Videoformate in bis zu 120 Kanälen abzuspielen. Außerdem unterstützt sie die Entwicklung neuer Dienste wie beispielsweise Video Mail, Video Corlor Ring Back Tones, Video Caller ID oder auch Videoportale.
Die Version 2.0 der Intel NetStructure Host Media Processing Software richtet sich an Windows, während die sogenannte Intel NetStructure Digital Network Interface Boards sich an Unternehmen richtet, die Voice over IP einrichten bzw. darauf umrüsten möchten. Die Bausteine der Software ermöglichen es, IP-basierte Dienste in Hybridnetzen anzubieten. (Ein Hybridnetz kombiniert bestehende Telefonnetze und Signalübertragungsverfahren, wie beispielsweise Time Division Multiplexing in neueren IP-basierten Infrastrukturen.)
Um die Umsetzung neuer Multimediadienste für kleine und mittelständige Unternehmen zu erleichtern, stellt Intel eine Kommunikationsplattform für dezentral arbeitende Unternehmen als Referenzdesign vor. Diese Plattform können Service Provider dann auch als betreuten Dienst für IT-Manager anbieten.
Quelle:
golem.de
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