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15.07.2008Apple - in 3 Tagen 1 Million iPhone '3G' verkauft Seit Freitag, den 11. Juli 2008 wird das neue iPhone '3G' in insgesamt 21 Ländern angeboten, in Frankreich beginnt der Verkauf am kommenden Donnerstag, also den 17. Juli 2008. Das iPhone '3G' ist konzipiert für die so genannte dritte Generation im Mobilfunk (daher '3G'), das heißt, das Handy ist jetzt auch für den Betrieb des UMTS-Netzes ausgelegt. Gestern nun meldet der US-amerikanische Handy-Hersteller, dass das neue Gerät innerhalb der ersten drei Tage bereits mehr als eine Million Mal verkauft wurde. Das Apple-Handy der ersten Generation (Marktstart 29. Juni 2007) hatte 'erst' nach 74 Tagen die gleiche Verkaufszahl erreicht. Die Tatsache, dass Apple einen derartig hohen Absatz in nur drei Tagen vermelden konnte, hat mehrere Gründe: Zunächst einmal handelt es sich bei dem Apple-iPhone-Handy um ein Mobilfunkgerät mit Schwerpunkt Musik, Videos und Bearbeitung von sonstigen Daten aus dem Internet. Das heißt, der Nutzer erhält die Möglichkeit, mit dem Gerät Musik-Dateien, Videos oder sonstige Daten aus dem Internet zu ziehen. Leider war das erste Gerät nur für GSM-GPRS bzw. EDGE (maximal 200 KBit/s) ausgelegt und entsprechend langsam waren die Datentransferraten. Das neue Gerät erlaubt (je nach Empfang) Datengeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s. Möglich macht dies die UMTS-Datentechnik mit dem Datentuner 'HSPA'.
Der dritte Grund dürfte sein, dass Apple die Vertriebskonditionen für seine Exklusivvermarkter erheblich gelockert hat. Durfte das iPhone der ersten Generation lediglich von den Exklusivvermarktern AT&T (USA), O2 (Großbritannien), T-Mobile (Deutschland) und Orange (Frankreich) verkauft werden, so gibt es jetzt zwei oder gar drei Mobilfunk-Anbieter in einem Land, die alle das iPhone-Handy anbieten dürfen. Außerdem dürfen die Vermarkter weitere Vertriebspartner mit einbinden; in Deutschland hat die T-Mobile Vertriebsvereinbarungen mit den Elektronikketten Media Markt und Saturn, sowie mit dem Apple-Händler 'Gravis', aber auch mit dem Mobilfunk-Service-Providern 'debitel' und 'The Phone House'. Der vierte Grund dürfte sein, dass das Gerät selbst zu sehr günstigen Konditionen an den Endverbraucher weitergegeben werden darf. Durfte das Handy der ersten Generation nur zum festgelegten Preis von 599, bzw. 499 und später 399 Euro verkauft werden, so kann der Endkunde das neue Gerät (je nach Mobilfunkvertrag) bereits kostenlos erhalten. Der fünfte Grund dürfte sein, dass sich jetzt auch viele Firmen und Großkonzerne für das neue iPhone '3G' interessieren. So haben beispielsweise die Deutsche Bank oder auch der Axel-Springer-Verlag signalisiert, mit der T-Mobile entsprechende Rahmenverträge abschließen zu wollen. Hierdurch werden zehntausende Geräte auf einmal abgefragt. Auch in anderen Ländern melden die iPhone-Vermarkter eine riesige Nachfrage bei den Unternehmen, wie beispielsweise die Schweizer Vermarkter 'Swisscom' und 'Orange'. Und letztendlich bietet das neue iPhone-Handy im Gegensatz zur ersten Generation jetzt wesentlich mehr Anwendungsmöglichkeiten. Konnten beim iPhone der ersten Generation keine Fremdprogramme installiert werden, so bietet Apple jetzt auch Fremdfirmen die Möglichkeit, eigene Tools für das iPhone anzubieten. Hierfür wurde von Apple eine spezielle Endwickler-Plattform bereitgestellt, die sich 'Software Development Kit', kurz 'SDK' nennt. Angeboten wird das iPhone 3G in folgenden Ländern: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, USA und Frankreich.
Rubrik: Handy Tarife
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