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21.07.2008Großaktionär 'Permira' steht hinter freenet-Chef Spoerr Am 08. August 2008 wird sich die Zukunft des bisherigen freenet-Chefs Eckhard Spoerr entscheiden. An diesem Tag wird sich nämlich entscheiden, ob die United-Internet / Drillisch - Fraktion (als freenet-Anteilseigner mit rund 25 Prozent) auf der freenet-Hauptversammlung, den freenet-Aufsichtsrat entmachten kann, um selber Einfluss auf die Kontrollinstanz zu nehmen. Für den Fall, dass die Anträge der MSP-Holding (Joint Venture von United-Internet und Drillisch), positiven Anklang finden, will freenet-Chef Eckhard Spoerr seinen 'Hut' nehmen. Doch noch ist es nicht so weit und Spoerr hat einen starken 'Partner' im Rücken, nämlich den neuen freenet-Anteilsaktionär 'Permira', der ebenfalls 25 Prozent der freenet-Anteile besitzt. Permira-Deutschland-Chef 'Jörg Rockenhäuser' meint gegenüber der 'Welt', Spekulationen, Permira würde einen größeren Anteil seiner freenet-Aktien direkt nach der freenet-Hauptversammlung veräußern wollen, seien vollkommen aus der Luft gegriffen.
Permira wolle den Vorstoß der Anteilseigener 'United-Internet' / 'Drillisch' nicht unterstützen, so Rockenhäuser weiter. "Unser Interesse besteht einzig und allein darin, freenet als starkes Unternehmen im Wettbewerb zu positionieren. Die von United-Internet und Drillisch eingebrachten Agendavorschläge für die Hauptversammlung, passen nicht ins Konzept und deshalb werden sie auch nicht unterstützt". Das Unternehmen freenet wird seit langer Zeit von den beiden Unternehmen United-Internet sowie die Drillisch AG attackiert. Beide Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die freenet AG aufzukaufen, sie zu zerschlagen und dann unter sich aufzuteilen. freenet-Chef Eckhard Spoerr hatte im Mai dieses Jahres die debitel-Gruppe übernommen und sich somit zum drittgrößten Mobilfunk-Anbieter in Deutschland hoch gekauft. Lediglich die T-Mobile und Vodafone betreuen mehr Mobilfunkkunden als die neue freenet AG.
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