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21.07.2008Großaktionär 'Permira' steht hinter freenet-Chef Spoerr
Doch noch ist es nicht so weit und Spoerr hat einen starken 'Partner' im Rücken, nämlich den neuen freenet-Anteilsaktionär 'Permira', der ebenfalls 25 Prozent der freenet-Anteile besitzt. Permira-Deutschland-Chef 'Jörg Rockenhäuser' meint gegenüber der 'Welt', Spekulationen, Permira würde einen größeren Anteil seiner freenet-Aktien direkt nach der freenet-Hauptversammlung veräußern wollen, seien vollkommen aus der Luft gegriffen. Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !
Zwar würde Permira die freenet-Aktien nicht so lange halten wollen wie die debitel-Anteile, doch hätte das Unternehmen derzeit noch keine Pläne "in der Schublade", Teile der freenet-Aktien kurzfristig veräußern zu wollen. Erst wenn sich freenet in der neuen Form stabilisiert hätte, wäre frühestens an einer Teilveräußerung zu denken. Permira wolle den Vorstoß der Anteilseigener 'United-Internet' / 'Drillisch' nicht unterstützen, so Rockenhäuser weiter. "Unser Interesse besteht einzig und allein darin, freenet als starkes Unternehmen im Wettbewerb zu positionieren. Die von United-Internet und Drillisch eingebrachten Agendavorschläge für die Hauptversammlung, passen nicht ins Konzept und deshalb werden sie auch nicht unterstützt". Das Unternehmen freenet wird seit langer Zeit von den beiden Unternehmen United-Internet sowie die Drillisch AG attackiert. Beide Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die freenet AG aufzukaufen, sie zu zerschlagen und dann unter sich aufzuteilen. freenet-Chef Eckhard Spoerr hatte im Mai dieses Jahres die debitel-Gruppe übernommen und sich somit zum drittgrößten Mobilfunk-Anbieter in Deutschland hoch gekauft. Lediglich die T-Mobile und Vodafone betreuen mehr Mobilfunkkunden als die neue freenet AG.
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