DSL - Vodafone zeigt Interesse an freenet-DSL-Kundendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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23.07.2008DSL - Vodafone zeigt Interesse an freenet-DSL-Kunden
Mitte Juni dann stellte freenet seine DSL-Sparte mit mehr als einer Million DSL-Kunden zum Verkauf und forderte potentielle Käufer zu "Interessenbekundungen" auf. Nach der Sondierung möglicher Interessenten als 'erste Phase', könnten sich in der zweiten Phase 'Verkaufsverhandlungen' anschließen, so die damalige Mitteilung. Für die Bearbeitung und Betreuung weiterer Verkaufsverhandlungen hatte sich die freenet AG, das Beratungsunternehmen 'Arma Partners LLP' zu Hilfe geholt. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Einer der Überraschungskandidaten für das freenet-Festnetz-Geschäft ist Vodafone Deutschland. Vodafone richtet sich derzeit, im Gegensatz zu freenet, mehr und mehr auf das Festnetz-Geschäft aus und hatte kürzlich erst die restlichen Aktienanteile an seiner Festnetztochter Arcor von der Deutschen Bahn bzw. von der Deutschen Bank zurück gekauft. Das Handelsblatt zitiert Vodafone Deutschland-Chef 'Friedrich Joussen' jetzt mit den Worten: "Wir gucken uns das an", und damit meinte er das freenet-DSL-Geschäft. Allerdings, so schränkte Joussen ein, würde man das freenet-DSL-Geschäft nicht "um jeden Preis" übernehmen wollen. Vodafone habe bisher weder die Bücher geprüft, noch habe es Verhandlungen mit dem freenet-Management gegeben. Heißer und selbsternannter Anwärter auf das freenet-DSL-Geschäft ist die United-Internet AG, doch freenet-Chef Eckhard Spoerr ist über diese Interessenbekundung überhaupt nicht glücklich. In der Vergangenheit hatte United-Internet-Chef Ralph Dommermuth gemeinsam mit der Drillisch AG versucht, die freenet AG zu kaufen, um sie dann zu zerschlagen und das Geschäft unter sich aufzuteilen. Auch jetzt noch sitzen die Kontrahenten, Eckhard Spoerr im Nacken. Die United-Internet / Drillisch - Fraktion will nämlich, als Großaktionär mit 25 Prozent Anteil, den freenet-Verwaltungsrat auf der kommenden freenet-Hauptversammlung stürzen, um darüber dann selbst Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen. Für diesen Fall werde Spoerr seinen Hut nehmen, hatte er bereits angekündigt. Somit dürfte allerdings auch feststehen, dass die United-Internet sich als Kaufkandidat für die freenet-DSL-Sparte selbst disqualifiziert hat, wenigstens so lange Eckhard Spoerr dies verhindern kann.
Rubrik: Provider News
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