1,3 Mio. € - Bund fordert von Nokia Subventionen zurückdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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28.07.20081,3 Mio. € - Bund fordert von Nokia Subventionen zurück Mitte Januar dieses Jahres gab der Finnische Handy-Hersteller 'Nokia' bekannt, man werde das deutsche Werk in Bochum schließen und die Produktionsstätten nach Ungarn und Rumänien verlagern wollen. Aufgrund dieser Meldung ging ein Aufschrei durch die ganze Nation, besonders deshalb, weil das Bochumer Werk immer schwarze Zahlen geschrieben hatte und Nokia bekannt gab, noch mehr Kosten einsparen zu wollen. Zum Ende Juni 2008 schickte Nokia dann rund 3000 Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit (rund 2.000 Beschäftigte aus dem Nokia-Werk und 1.000 Arbeitnehmer aus Zuliefererfirmen oder auch Zeitarbeitnehmer). Zwischenzeitlich war dann allerdings auch bekannt geworden, dass Nokia seit 2001 die Fördervoraussetzungen des Landes Nordrhein-Westfalen nicht mehr erfüllt hatte und allein vom Land NRW rund 60 Millionen Euro zurück gefordert werden sollten.
Nun aber kommt noch einmal eine Forderung aus Deutschland auf den Finnischen Handy-Hersteller zu, nämlich vom Bund. Nokia hatte seit seiner Ansiedelung in Deutschland, vom Bund Fördermittel in Höhe von rund zehn Millionen Euro für die Erforschung und Entwicklung neuerer Geräte erhalten. Nun aber sollen rund 1,3 Millionen Euro wieder an den Bund zurück fließen, denn das Geld war nur bewilligt worden für Entwicklungsergebnisse, die für Produkte in deutscher Endherstellung auch umgesetzt werden.
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